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Ein „guter“ … oder lieber ein „echter“ Mann!?

Ein guter oder lieber ein echter Mann!?

ALS FRAU HÄTTEST DU WELCHEN MANN?

WELCHER MANN BIST DU? …
UND WELCHER WILLST DU ÜBERHAUPT SEIN?

Unsere letzte Geschichte endete mit der Feststellung, dass es wirklich viele gute Männer da draußen gibt. Männer, die wirklich ganze Kerle abgeben. Männer, die aufrichtige Absichten haben und noble Ziele im Leben verfolgen. Gutaussehende Männer, Männer, die einen gesunden Wert auf ihr Äußeres legen und wahre innere Werte besitzen. Männer mit Charakter, Männer eben, auf die man sich verlassen kann. Ja!… Männer auf die man sich verlassen kann!… Kurioserweise sind es aber dann gerade diese Männer, die verlassen werden.

WARUM? Was machen die Jungs falsch?

Ich denke, dass wir hier abkürzen und es um vieles leichter Verständlich machen, wenn wir uns hier die richtigen Fragen stellen. Vielmehr nämlich, sollte hier hinterfragt werden, was die Jungs meist alle gemeinsam haben? Warum teilen sie alle dieses „Schicksal“? Wo ist hier der rote Faden?

Fakt ist, dass viele dieser Herrschaften noch nicht einmal so große Probleme damit haben, sich eine tolle Frau ins Leben zu angeln. Vielmehr und diese Besonderheit teilt fast jeder, hapert es daran, die Beziehung erfüllt und stabil zu halten. Die ersten Schwierigkeiten beginnen aber meist schon in den ersten Monaten. Es geht schon einmal damit los, dass gewisse Warnsignale, die einen leichten bis deutlichen Attraktivitätsverlust an der eigenen Person, mit der typischen „Ja jetzt ist die Verliebtheitsphase um und jetzt haben wir eben den typischen Beziehungsalltag“ – Floskel, regelrecht wegrationalisiert werden. Es geht mit kleinen Debatten los, welche sich dann zunehmen, bei einem Pärchen mehr, bei anderen weniger, in handfeste Streitigkeiten ausarten.
War er einst noch der „Mann ihrer Träume“ den sie mit einem fetten Lächeln ihren Eltern und Freundinnen vorstellte, dieser ganze Kerl, der einen leidenschaftliche Liebhaber abgab, so ist er heute „ihr Freund“ den sie „irgendwann einmal“ heiraten wird … Vielleicht … Irgendwann… Mal schaun… 🤭

Als Mann kann ich Dir jetzt schon versichern, dass das überhaupt nix mehr wird!! Besonders dann, wenn sie nicht einmal klar abgrenzen und definieren kann, wie die gemeinsame Zukunft in den kommenden Wochen / Monaten / 2 Jahren aussehen wird. Vorbei mit „forever Love“, wenn Du als Mann schon in der Position bist, dass Du in Deiner Beziehung an einem Samstagabend um 21 Uhr Deinen Pyjama anziehst, Dich brav neben Ihr zu Bett begibst und den „lieben Mann“ abgibst. Ach Du hättest gern mehr aber sie hat Kopfschmerzen? Ja so ein Pech! 🤣 Pech deswegen, weil ich Dir versichern kann mein Freund, dass es definitiv nicht Ihr Kopf ist, sondern Du was Ihr Schmerzen bereitet. Zumindest was den Sexualspiegel angeht.

Versteh das jetzt nicht falsch, sicher hat sie Dich „noch lieb“ und „findet Dich süß“. Doch irgendwie… Klappt es einfach nicht mehr. Und solch ein Gewäsch kannst Dir als Mann dann am Ende anhören.

Ja, so oder so ähnlich sieht meist der Standard da draußen aus, oder etwas nicht!?

Sicher geht etwas auch im Guten auseinander. Doch ist es eher der größere Teil solcher Geschichten die eher ungünstig bis tragisch enden. Tragisch im Sinne vom Aufkommen einer Affäre, Fremdgehen etc…
Wobei wir wieder bei unserem roten Faden wären. Haben fast alle Männer gleich, dass sie im Lauf einer, nehmen wir einmal 5 – jährigen Beziehung, durchschnittlich 80 % ihres Freundeskreises verlieren, haben sie sich unbewusst, von diesem „ganzen Kerl“, diesem „tollen Mann“, zum Hausknecht und Shoppingtütenträger runterdegradieren lassen, gehen viele so weit, noch während der „Endzeit“ einer Beziehung, wo sämtliche Alarmsignale Richtung Trennung schrillen, ihre aktuelle Rolle in der Beziehung auch noch zu verteidigen. Wobei wir beim letzten Aufgebot des Beta – Verhaltensmusters währen – Die Rechtfertigung!

Was ebenso und hier wird es durchaus interessant fast alle „guten Jungs“ in solchen Lebensumständen gemeinsam haben ist, dass die meisten von ihnen aus Haushalten kommen, in denen eine Vaterfigur, sprich eine männliche Vorbildfunktion gefehlt hat. In manchen Fällen, „ergab sich der eigene Vater seinem Schicksal“ und hatte so gut wie nichts zu melden. In Zeiten der Emanzipation und des Feminismus ordnete sich dieser, größtenteils oder völlig, seiner Frau, also der Mutter unter. Nichtsahnend und sicher nicht beabsichtigt, seine Vorbildfunktion als Mann völlig falsch weiterzugeben indem er sich beispielsweise von seiner Frau den Mund verbieten lässt. Er gibt das Bild ab, dass seine Meinung zwar gehört, wird aber bei diversen Entscheidungen kaum ins Gewicht fällt. Es ist stellenweise auch so, dass in solchen Ehen die Mütter ihren Söhnen lehren, ob nun gezielt oder unbewusst, die Autorität ihrer Väter zu missachten.

Eines der gefährlichsten Dinge, die generell eine Mutter ihrem Sohn beibringen kann ist die Missachtung von männlicher Autorität. Indem sie negative Aussagen, beispielweise über den Vater des Kindes macht oder auch über andere männliche Autoritätspersonen wie beispielsweise dem Lehrer des Jungen oder dem Fußballtrainer, welchem sie unter Umständen mit einem Anwalt droht, sofern er Dinge tut oder Sachen sagt, die gerade nicht in Ihr Weltbild oder Konzept passen. Einem Jungen so zu lehren, männliche Autorität weder anzuerkennen noch wertzuschätzen, bedeutet nichts anderes, als einen Mann, der die Verantwortung über ein Kind übernimmt, weder zu achten noch zu respektieren. Junge Männer, die so eine gewisse Verachtung gegenüber maskuliner Dominanz und männlicher Autorität entwickeln bekommen im späteren Leben automatisch Probleme mit anderen Männern, sprich auch mit Autoritäten. Ja wie soll auch ein Mann, der keinen Respekt vor der Autorität seines Vaters beigebracht bekommen hat, später Menschen respektieren, welche ihm im Erwachsenenalter, als männlichen Autoritätspersonen wie Vorgesetzte und Polizisten begegnen?

Ein Grund übrigens, warum viele Jungen, die aus alleinerziehenden Mütterhaushalten stammen, Anpassungsschwierigkeiten haben, besonders wenn es um Beziehungen zu Frauen geht, welche klar mit gewissen Regeln abgegrenzt und definiert werden. Hier teilen viele Männer das Schicksal, dieses Erziehungsmodel eines alleinerziehenden Mutterhaushalts durchlaufen zu haben. Sicher meinen es die Mütter da draußen gut, wenn sie Ihren Jungs einbläuen, eine Frau auf Händen zu tragen. Sie handelten sicher in den besten Absichten, als sie Ihren männlichen Sprösslingen die Lektionen des Lebens mitgaben, wonach sie einer Frau gegenüber immer zuvorkommend sein müssen. Frauen gegenüber immer „lieb sein“, immer korrekt, immer anständig. Keine versauten Gedanken, keine Herausforderung und bloß keine Widerworte! Das mag Mama… Ähm! Ich meine Frau gar nicht! …. Oder!?

Mal ehrlich Mädels!? … Wollt Ihr wirklich so einen Mann?

Spart euch an dieser Stelle die politische Korrektheit was sie Kommentarleiste betrifft, ich kenne die Antwort bereits. Keine Frau will einen Arschkriecher, Ja-Sager, einen Bückling und Langweiler Zuhause haben. Auf Dauer wird auch nie eine Frau mit einem Typen glücklich sein, der nicht mal in der Lage ist seine eigene Meinung zu äußern oder gar zu vertreten.

Ja warum erziehen dann viele alleinerziehende Mütter Ihren Sohnemann in diesem Bereich nach diesem oder ähnlichem Muster?

– Ja, weil sie es eben gut meinen! …

Aber es ist nicht gut!
Das ist ganz und gar nicht gut!

Abgesehen davon, dass der langfristige Schaden ihn später zu einem Mann machen wird, den ebenso langfristig keine Frau erträgt gescheige denn haben will. Viele dieser „guten Jungs“ nämlich, haben bereits im Teenageralter große Probleme damit, ein klares Identitätsgefühl zu sich als Mann zu haben. Hat der Vater, aus welchen Gründen auch immer die Familie verlassen (müssen vielleicht auch). So stellt dieser ein eher negatives Bild für den jungen Mann dar. Fängt der Junge dann an, auf die eine oder andere Art seinen Vater vielleicht auch zu hassen, hasst er damit automatisch auch einen Mann. Einen Mann der eine bedeutende Rolle in seinem Leben hat, ob er das will oder nicht. Er hat schließlich nur diesen einen Vater. Fängt ein Junge dann an, diesen Mann im Vater zu hassen, beginnt er damit, automatisch einen Teil an sich selbst zu hassen.
Hat die Mutter dann in regelmäßigen Abständen die ein oder andere, gescheiterte Beziehung, folglich auch ein paar negative Erfahrungen mit anderen Männern hinter sich, dann bleiben auch diverse negative Äußerungen über Männer, welches der Junge mitbekommt nicht aus. Solche tiefgreifenden Einflüsse auf Kinder, besonders bei Jungen, schürt eine innere Angst ihre Männlichkeit und somit ihre männliche Identität anzunehmen. Besonders bei den Frauen, bei denen sowieso und bei was und wo auch immer, die Männer schuld sind. Immer, überall und egal bei was! – Ein Mann ist immer schuld! 😂✌🏼

Ich werde in einem späteren Artikel aber noch näher auf „solche Damen“ eingehen. Ferner auch auf diverse Hintergründe und Geschichten über so manche Mütter, welche eben aus guten Absichten heraus, einen „guten Mann“ großziehen möchten, dabei einen Typus Mann produzieren, der schon im Teenageralter damit Probleme hat, eine klare Identität zu sich als Mann zu haben, geschweige denn aufzubauen.

Denn entgegen der Meinung der meisten Feministinnen und Liberalen kann eine Frau NICHT Mutter UND Vater eines Jungen sein. Sie kann den Jungen aufziehen, großziehen, erziehen, Ja!… Aber um aus ihm einen Mann zu machen dafür braucht es männliche Vorbildfunktionen und diese finden sich nicht in Rollen, wonach der Mann weder Respekt gegenüber Autoritäten und Regeln und somit den Gefühlen anderer Menschen hat.

Jungen brauchen diese Beziehung zu ihrem Vater, um sich selbst zu begreifen und ihre Männlichkeit und ihre männliche Identität zu verstehen. Ohne diese Beziehung wachsen sie oft verloren und verwirrt über ihr Dasein als Mann auf. Sie werden zu Zweiflern, zu Angsthasen, zu genau den Typen, die sich eine glückliche und langfristige Beziehung zu einer Frau „erst einmal überlegen müssen“.

Männliche Identität bedeutet auch Risiken einzugehen!

Auch einmal Fehler zu machen und somit Konsequenz zu lernen. Auf der anderen Seite auch vergeben und verzeihen können und nicht Menschen, besonders die ein oder andere Frau, die neu das Leben des Mannes betritt, gleich mit negativen Maßstäben der Ex zu vergleichen und vorzuverurteilen. Ein guter Mann vermeidet auch Konflikte, doch ein richtiger Mann hingegen weiß auch damit umzugehen. Männer in gesunden Beziehungen und erfüllten Ehen sind meist auch die Typen, die keine dummen Machtspielchen spielen, on / off – Beziehungen betreiben oder sich darauf einlassen und auch in ihrer Kommunikation, auf feminines „beleidigt sein“ verzichten. Es liegt nun mal in der Natur der Frau, hier und da einmal herum zu zicken und das bockige kleine Mädchen rauszulassen

– Ist auch okay so!

Doch wenn ein Mann ein solches Verhaltensmuster annimmt und sich so entgegen seiner Natur benimmt, so braucht er sich keineswegs wundern, so beruflich erfolgreich, so sportlich, so gutaussehen und politisch korrekt er auch sein mag, dass ihm in regelmäßigen Abständen die Frauen davonlaufen.

Meist auch mit eben mit anderen Typen!

Denn, solche „maskulin – kaputte Männer“ kommen im Leben nicht selten in den Genuss, „feminin – kaputte Frauen“ anzuziehen. Und dann ist das Geschrei da, von wegen „Alles F… außer Mutti!“ und „wie schlimm die Frauen von heute doch sind“. Ich werde im nächsten Artikel da aber auch noch näher darauf eingehen.

Um hier jedenfalls abzuschließen sollten die Jungs da draußen schleunigst damit aufhören, „feminin – kaputte Frauen“ überhaupt erst in die Nähe ihres Lebensraumes zu lassen. Es sind nämlich weniger die Frauen am eigenen Elend Schuld, sondern die Art wie Du als Mann damit umgehst.

Merk Dir das bitte!

Diese Jungs müssen sich mehr darauf konzentrieren, Ihr männliche Identität zu finden, Ihren Weg als Männer zu gehen und somit attraktiv für Frauen zu werden und zu bleiben, anstatt ständig wütend auf Frauen zu sein.

Sicher gibt es heutzutage mehr als genug Frauen, denen es lediglich nur um Aufmerksamkeit und Beachtung geht, weil sie meinetwegen innerlich so kaputt sind und nicht anders können, als sich gleich mit 8 Typen die Woche zu daten umso ihre kaputten Geltungsbedürfnisse zu befriedigen. Frauen, welche den Sinn von Beziehung, Liebe, Treue und Loyalität nur meinen zu kennen und tatsächlich selbst davon überzeugt sind, darin die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben.

Anstatt sich über solche Frauen aufzuregen oder zu verallgemeinern und Frauen generell alle über einen Kamm geschoren abzuwerten, solltest Du damit anfangen, der Mann zu sein, der die Art von Typ in sich trägt, den diese „gesunden Frauen“ lieben. Ein Kerl der nicht nur „gut aussehende“, sondern innerlich „gut ausgerichtete“ Frauen in sein Leben zieht. Für sich selbst als Mann entscheiden und somit zu seinem persönlichen Charisma zu finden.

EIN SCHÜLER DER LEBENS SEIN und sich nicht ständig als ein OPFER DER UMSTÄNDE zu beklagen!

Lernen, wie Frauen denken und damit aufhören, sich als Mann wie eine Frau zu benehmen. Nie zuvor in der Geschichte der Menschheit gab es so viele Männer wie heute, die sich wie so Jammerlappen, lieber über die Realität, über andere Menschen, über Frauen, die Politik und andere Verantwortlichen beschweren als sich daran anzupassen und vielleicht sogar eine Herausforderung und somit ein Ziel sehen, die Zügel in die Hand zu nehmen, um es besser zu machen. Dabei ist es Scheißegal aus welchem Haushalt Du kommst und was Du schon im Leben „durch hast“. Denn das Leben bietet jeden Tag Möglichkeiten etwas positiv zu verändern. Du hast immer die Wahl!

😉

In diesem Sinne…

Der männliche Charakter und dessen Verfall

Schwanzbilder auf Smartphones, rasender Egoismus, anerzogener Narzissmus und Egozentrik in all ihren Facetten kommen in der heutigen Männerwelt immer häufiger vor. Ein klassisches Beispiel gefällig?

Nur eine von vielen Geschichten welche mir so und/oder so ähnlich aus weiblicher Sicht, sowohl beruflich als auch privat nahe getragen wird…

Eine Freundin von mir, nennen wir sie einfach einmal nur Dany, war anfangs von ihrem Date begeistert. Als sie am Parkplatz ankam um diesen schnuckeligen Kerl zu treffen der sie auf eine solche begeisternde Art, vor kurzem und einfach so, auf offener Straße angesprochen hat, war er wieder sehr höflich, charmant und äußerst zuvorkommend.

Die beiden gingen ein wenig spazieren und begaben sich dann in ein Cafe. Währenddessen machte er Witze, war sehr lustig und zog sie auf eine sehr humorvolle Art hin und wieder auf. Er versäumte es allerdings auch keineswegs, sie gelegentlich etwas zu komplimentieren. Er schien eine perfekte Mischung abzugeben und versetzte sie immer wieder in eine leichte Unsicherheit. Unsicherheit darüber, ob er wirklich so viel Gefallen an ihr fand oder eher noch am Abwägen war zu gehen. Im Cafe der typische Austausch beider Lebensgeschichten. Doch dieser hier schien anders… Er erzählte nicht soo viel von sich… Schien leicht undurchsichtig und somit wirkte er, zumindest nach ihren eigenen Angaben doch geheimnisvoll. Eine gewisse Neugierde überkam sie. Sie wollte mehr über ihn wissen. Der Köder war geschluckt.

„Wie geht es heute Abend weiter?“

Dany war verwirrt, wie der junge Mann sich neben ihr sitzend, immer wieder zu ihr beugte und Körperkontakt aufbaute. Besonders als er nach und nach anfing, dass Gespräch immer wieder mal in eine leicht sexuelle Thematik zu lenken. Dany blieb höflich! Ihre anfängliche Euphorie schwand jedoch langsam. Sie meinte, dass sie gerne noch woanders hingehen könnten. Damit meinte sie eher eine Bar oder einen Club. Wie sie mir gegenüber selber meinte, war sie sich bezüglich dieses dicken Endes, welches an diesem Abend kommen sollte, nicht einmal im Geringsten bewusst…
Gesagt, getan! Die beiden wanderten in eine Augsburger Location und unser junger Mann fing weiter an, dass Gespräch zu sexualisieren. Im Club angekommen und nur ein Tänzchen sowie einen Cocktail später, steuerte er verbal schon Richtung Schlafzimmer. Nach einem leichten, anfänglichen Schock über seinen Kommentar gab Dany ihr Bestes, um Smalltalk zu machen. Schließlich fand sie ihn noch anziehend und fing auch an, ein wirkliches Interesse an diesem Mann zu bekommen. Kamen seine Worte, wenn auch etwas forsch und direkt, aus dem Mund eines scheinbar selbstsicheren und mutig wirkenden Mannes.
Dann plötzlich, in der Mitte eines Satzes beugte sich ihr Date vor und tastete nach ihrer Brust. Als sie seine Hand wegschlug und erklärte, dass er scheinbar den falschen Eindruck von ihr habe, glaubte er ihr nicht und fragte, ob sie „ihm wenigstens einen Kuss geben würde“. Als sie erklärte, dass sie nicht sexuell interessiert ist, verwandelte sich sein Gesicht in eine Mischung aus Verwirrung und Wut.

Frustriert von ihrer Antwort stand er auf und ging. Was mir Dany dann berichtete, passte so richtig schon in das Schema des typischen Pick-Up-Artists. Er entfernte sich ohne ein Wort von der Bar und lies meine Freundin dort alleine sitzen und das nur, um eine andere Frau in der Nähe der Tanzfläche anzuquatschen. Als Dany versuchte, einer Freundin eine Whatsapp zu schicken über einen „aktuellen Status“, kam er zurück, entschuldigte sich und sagte, sie könnten Freunde sein. Er bat sie dann, mit ihm doch zu tanzen und den Rest des Abends zu genießen. Dany blickte ihn an und in diesem Moment, ohne es zu merken, fing sie an, zumindest nach meiner Erfahrung, sich die Sache positiv hinzurationalisieren. Anstelle hier schon, ein Fazit über die bislang gesammelten Infos und daraus die Konsequenz zu ziehen und den Kerl nicht einmal mehr mit dem Arsch anzusehen, plante sie den Abend doch noch zu retten und stimmte zu.

Auf der Tanzfläche dann, versuchte er ständig seine Hand unter Ihre zu Bluse stecken um, wie er sich ausdrückte: „Bei diesem tollen Song doch nur ihren Rücken zu streicheln“. Als sie protestierte und noch einmal fragte was zur Hölle er eigentlich für Probleme hat, war seine Antwort die gleiche, außer dass er diesmal aggressiver wurde und auch lauter. Sie meinte zu mir, dass er ihr mitten auf der Tanzfläche ne kleine Szene gemacht hätte, wie spießig und langweilig sie doch sei. Wortwörtlich konnte sie es mir nicht mehr wiedergeben was er genau sagte doch sinngemäß war das seine konkrete Botschaft.

Der Abend endete mit seinem 2. Versuch, sich noch einmal bei ihr zu entschuldigen und sie dazu zu bringen, mit ihm doch auf einen „Versöhnungscocktail“ nach Hause zu fahren, bevor sie ablehnte, den Laden schnurstracks verlies, ein Taxi nahm, zum Parkplatz fuhr um dann mit ihrem Auto wieder Heim zu fahren.

Ich lächelte: „Und? Hast Du ihm noch nen fetten Text reingedrückt?“ nachdem ich die bizarre Geschichte gehört habe.

Dany winkt abschätzig mit der Hand. „Nein. Ich wollte einfach so schnell wie möglich da raus!“ Es gibt eine kleine Gesprächspause, während sie ihren Zeigefinger an den Tisch drückt, um ihren nächsten Punkt zu illustrieren. „Er war wirklich attraktiv und er war es bestimmt auch nicht gewohnt, abgelehnt zu werden!“. So ihre Worte. Und dann fuhr sie fort: „Leider ist ein solches oder ähnliches Verhalten bei fast jedem Date, zu dem ich in letzter Zeit gegangen bin, vorgekommen!“.

WTF denke ich in diesem Moment, doch es geht noch weiter…

Neugierig darüber, dass meines Wissens nach, die meisten Männer, gerade in einer Zeit von Unsicherheit und Metoo-Debatten, eher zurückhalten und scheu wirken und stellenweise nicht einmal klar einer Frau gegenüber ausdrücken können, was sie überhaupt wollen, ob diese eher ein Einzelfall sein könnte, frage ich die Wochen nach meiner Unterhaltung mit Dany, auch andere Frauen nach ihren Erfahrungen mit Männern. Explizit nach solchen Männern! Wie läuft es so mit solchen Männern? Was für Erfahrungen gibt es gerade mit einem solchen Typ Mann? Welche Trends haben Freundinnen, Bekannte oder auch Klientinnen von mir bei Männern festgestellt?

Die Antworten variierten, aber gewisse Details tauchten immer wieder auf und die meisten Antworten enthielten auch alarmierende Anzeichen eines Verhaltens, dass klar gegen eine ernste und langfristige Bindung mit einem solchen Mann sprach. Trotz der Verwendung von angeblich „seriösen“ Dating-Apps, wo Frauen mit Männern Kontakt aufnehmen und chatten können um sich so zunächst einmal, wenn auch nur via Textmail ein „erstes Bild“ von dem Mann zu machen, berichteten fast alle später von negativen Erfahrungen. Penisbilder mitten in einem Chat, sexueller Druck, extreme Unhöflichkeit in sozialen Situationen oder völlige Peinlichkeit beim persönlichen Treffen. Viele von ihnen haben darauf hingewiesen, dass gerade junge Männer eher an Videospielen als an Freundschaften interessiert sind. Es gab bei manchen einen gewissen Druck, nun unbedingt der „Mann für die Frau“ zu sein oder auch bei anderen gar nicht erst den Versuch zu wagen, einen wahren Mann abzugeben. Der Mangel an Zweck, Richtung und Ärger stieg auch an die Oberfläche. „Es scheint fast so, als hätten manche Eltern vergessen, ihren Jungs beizubringen, wie man zum Mann wird!“ bemerkte eine.

Und Tatsächlich!

Laut einigen Studien leben knapp 80% der Jungen in Deutschland nicht bei ihrem leiblichen Vater. Legt man verschiedene Studien aus Psychologie, Sozialwissenschaft und Medizin zusammen und kommt auf einen durchschnittlichen Nennwert, so hat die Hälfte von ihnen ihren Vater im vergangenen Jahr noch nicht einmal gesehen. In Sachen Kontakt und Kontaktpflege gehen die Zahlen allerdings zu weit auseinander als das ich hier einen klaren und somit faktischen Durchschnittswert aufzeigen kann. Doch so oder so…

Schon die Tatsache alleine, dass das Fehlen eines verantwortungsbewussten Vaters und somit einer guten Vorbildfunktion ein klares und weitreichendes Defizit für jeden Mann darstellt, ist schon ein großes Problem für sich. Studien, Zahlen, Fakten und auch ein Wissen darüber, dass die Männerschafft von heute, klare Probleme in verschiedenen Lebensbereichen, allen voran im Leben und Halten von glücklichen Beziehungen mit Frauen haben, werden nicht den kaputten maskulinen Charakter einer ganze Generation von Männern reparieren können. Besonders nicht bei denen, die sich über diese Dinge noch gar nicht bewusst sind, bisher auch keinen Anreiz hatte, sich darüber zu informieren. Die meisten Männer, die ich heute im Zuge meiner Arbeit betreue erwähnen mir gegenüber immer, dass sie sich in Punkto Mann-Werdung und Persönlichkeitsentwicklung, nie Gendanken gemacht haben. „Mussten“ sie ihrer Ansicht nach auch nicht! Befanden sie sich doch in ihrer „sicheren“ Beziehung… Oder nennen wir es eher Komfortzone… Eher schlafend… Tja! Bis zu dem Tag der Trennung!

Im nächsten Artikel zu diesem Thema gehen wir dann einen Schritt weiter und lassen diesmal dann auch mehr die Männer zu Wort kommen. Mein vorläufiges Fazit jetzt? … Die Pointe dieser Geschichte? Ich weiß nicht, was mit dem tiefgründigen und gehaltvollen Charakter der meisten Männer heute geschehen ist. Dabei gibt es so viele gute Jungs da draußen. Nette Kerle mit einer gesunden Einstellung. Männer mit guten Jobs, Zielen und aufrichtigen Vorstellungen im Leben. Männer denen es an gutem Aussehen kaum mangelt umso mehr leider an einem starken, maskulinen Charakter.

In diesem Sinne…

Von Attraktivität, als Mann attraktiv werden; „Mann sein“ und dem politisch korrekten Mann

Eine knappe Viertelstunde um zum Wochenstart einmal innezuhalten, über so manche Zeilen nachzudenken, es für sich kritisch zu hinterfragen, es positiv oder gar freudig anzunehmen… Doch vielleicht auch perplex sein, es abwertend von sich wegrationalisieren oder auch erstarren… Es für sich ableugnen oder als traurige Wahrheit erkennen oder auch als persönlichen Angriff nehmen und es abwehren…

WIE auch immer und WER auch immer… Keiner kann und braucht am Ende nicht zu behaupten: „Er habe von nichts gewusst!“…

Noch Gefühle für den EX?

Hast du Gefühle für deinen EX?

Noch Gefühle für den EX?

Kann man eine gute Freundin, die gleichzeitig auch eine Arbeitskollegin ist, beim Chef anschwärzen um sich so selbst einen beruflichen Vorteil zu verschaffen – Besonders dann, wenn der eigene Job gerade auf der Kippe steht?

Ist es ok, den Ring den man eigentlich für die Ex gekauft hat, einfach der Neuen an den Finger steckt und dabei verschweigt, was die ursprüngliche Bedeutung des Ringes gewesen ist?

Sollte man in der Bar, die unfreundlichen Kellnerin auf ihren Rechenfehler hinweisen und das Wechselgeld das sie zu viel ausbezahlt hat zurückgeben?

Sicher gibt es im Leben Gesetze die vielerlei regeln, doch wo kein Kläger da kein Richter. Und so ist es bei vielen Gewissensfragen nicht nur eine Sache der moralischen Vertretbarkeit, sondern auch eine Frage der sittlichen Haltung.

Und so möchte ich gleich den Einstieg mit so Äußerungen machen, die bestimmt schon einmal jeder Mensch der schon einmal vor den Trümmern einer Beziehung stand und von einem anderen Menschen verlassen wurde, zu hören bekommen hat: „Such Dir was Neues!“, „Lenk Dich mit anderen Frauen/Männern ab!“, „Steiger Dein Selbstbewusstsein und triff Dich mit einer anderen Frau / einem anderen Mann… Wirst sehen, dass hilft!“ etc…

Und in der Tat!
Andere Frauen oder andere Männer, kurz nach einer Trennung zu daten kann tatsächlich helfen, über das hinwegzukommen, was zurückgelassen werden muss.

DOCH ZU WELCHEM PREIS?

Eine andere, neue Person, könnte bei der „Erholung“ vom Liebeskummer in Betracht gezogen werden, besonders dann, wenn sie oder er sich für eine Beziehung eignet die kurz auf die Beendigung der vorherigen Beziehung folgt. Es versteht sich von selbst, dass diejenigen, die von dem einstigen Partner verlassen wurden, verzweifelt, beschämt, wütend und/oder traurig sind über den aktuellen Umstand der eigenen Trennung. Infolgedessen wird unterbewusst die emotionale Verfügbarkeit der oder des Neuen in Frage gestellt, wie auch bewusst die Gemeinsamkeiten ausgelotet werden um abzuchecken, wie kompatibel man miteinander ist. Es werden deren oder dessen Fähigkeit in Augenschein genommen und vieles mit dem oder der EX verglichen. Schlechte Angewohnheiten des oder der EX werden als Minuspunkte gezählt. Dabei entgeht einem selbst eine wirklich wichtige Tatsache. Ein Faktum, welches im eigentlichen Sinne den tatsächlichen Wert einer gemeinsamen Zukunft auch wirklich ausmacht. Und dieser Tatsache kommt man schnell auf den Grund, wenn man sich selbst zunächst einmal hinterfragt, ob man aktuell auch wirklich zu einer Bindung fähig ist oder ob man stattdessen einfach einen Ersatz für verlorene Liebe sucht. Das ist eine bedeutende wie auch wirklich wichtige Frage! Stell Dir mal wirklich ehrlich und aufrichtig die Frage, ob es nicht eher Deine „Bedürftigkeit“ nach Nähe und Zweisamkeit ist, die diesen neuen Menschen in Dein Leben lässt. Liegt Dir wirklich etwas an der Person oder gilt Dein tatsächliches Interesse an diesem Menschen nur dahingehend, nicht mehr alleine zu sein?

Sicher gibt es Menschen, die schlicht und ergreifend, einfach Angst haben ohne Partner zu sein. Doch gibt das einem einen Grund einen anderen Menschen einfach dafür auszunutzen? Wie moralisch ist das? Wie vertretbar und vor allem ehrlich ist da Dein Vorhaben? Echte Anziehung kann es ja nicht sein, wenn Du, obwohl Du gedanklich noch voll bei der Ex/dem Ex bist, motiviert bist sofort wieder eine neue Beziehung einzugehen.

Vielleicht bist Du enttäuscht über das Aus Deiner einstigen großen Liebe. Ich glaube gern, wenn Dich zumal auch Ärger und Groll gegen Deine frühere Partnerin oder Partner innerlich plagen. Lass mich Dir hierbei auch gleich ins Gewissen reden, wenn ich Dich hier mit der Tatsache konfrontiere, dass solche negativen Emotionen in Bezug auf einen früheren Partner, gleichzeitig eine Verbindung zu ihm oder ihr aufrechterhält – Ob Du das willst, oder nicht! Wut, Enttäuschung, Ärger oder gar Hass gegenüber einem Ex-Partner ist nicht das Gegenteil von Liebe und Bindung! Das Gegenteil wäre Neutralität oder Gleichgültigkeit oder meinetwegen Erleichterung. Eine negative Bindung an einen alten Partner kann die Bindung zu einem neuen Partner nicht nur stören, sondern diesen auch in die unbequeme Position versetzen, mit dem Geist der verbliebenen Beziehung zu konkurrieren. Du bringst hier einen anderen Menschen, einen Unschuldigen sozusagen dazu, sich zu fragen ob da ein wirkliches Interesse an seiner/ihrer Person besteht.

Ich glaube ich brauche Dir nicht zu sagen, wie unfair und rückradlos das ist, oder!? Dennoch und das ist mehr als schockierend, wird genau dieser „Tipp“ von Freunden, Bekannten, Internetforen, ja sogar Ärzten und Psychologen, als Heilmittel gegen Liebeskummer angeraten. Was Du da anleierst ist nichts anderes als eine Rebound Beziehung in der Du ein für positives Feld eröffnest. Positiv insoweit, weil die Frau oder der Mann, der hier jetzt neu die Bühne Deines Lebens betritt, den Raum einnimmt, der von der vorherigen Beziehung verlassen wurde. Sicher bringt es wieder eine gewisse Stabilität ins Eigenleben. Gern glaube ich Dir auch, dass diese „Ablenkung“ von Deinem Verlust, Dir aktuell ein gutes und besseres (Selbstwert)gefühl gibt.

MIT TRENNUNG VERARBEITEN HAT DIES ALLERDINGS WENIG ZU TUN!

Abgesehen einmal, dass es eine wirklich fiese Egonummer ist! Denn der oder die einzige, der inneren Gefühle und somit Deine wahren Absichten hinter diesem ersten Date und dessen Folgen kennt, bist Du allein. Wenn Du soweit gehst, ein anderes menschliches Lebewesen als eine Art „Ablenkung“ von den eigenen persönlichen Sorgen anzusehen, dann hast Du keine Form von Liebe und Beziehung im Leben verdient! Das klingt jetzt vielleicht böse von mir, ist aber wenigstens ehrlich! Denn nach dieser Denkweise und das möchte ich einmal offen und ehrlich ansprechen, soll irgendeine Person Dir dabei helfen, Deinen Verlust zu „überwinden“. Dabei werden gern auch die heimlichen Gefühle für den oder die Ex bewusst verschwiegen, negative Tatsachen positiv hinrationalisiert und die Wahrheit über den tatsächlichen Anfang dieser „neuen Beziehung“ einfach verdreht.

Ich frage Dich!… Mal im Ernst und Dich ganz persönlich! – Wie toll würdest Du das finden?… Du lernst nach einer für Dich verarbeiteten Trennung, einen neuen Menschen kennen und Dieser begeistert Dich auf Anhieb und Du verliebst Dich in diese Person. Sicher bist Du zunächst etwas skeptisch aber auch neugierig und nach 2/3/4 Dates verschwinden die letzten Zweifel und Du hältst diese Person für den oder die „Richtige“. Wie schön wäre es dann, wenn Du 2/3/4 Monate mit dieser Person fest zusammen bist und dann rauskommt, dass er oder sie noch Gefühle für den oder die EX hat. Nicht nur das, Du erfährst auch von regem Kontakt zum Ex, ja vielleicht sogar vom Austausch diverser Zärtlichkeiten? Na!?… Wie weh tut das?

An dieser Stelle möchte ich einmal gern meine Tante zitieren als sie mir als Kind schon beibrachte: Was Du nicht willst das man Dir tu, dass füg auch keinem anderen zu!

Natürlich und das weiß ich hier aus meiner eigenen praktischen Erfahrung, bedeutet das nicht notwendigerweise, dass diese neue Beziehung weniger geschätzt wird als die vorherige. In der Tat kann sich die neue Beziehung als weit besser erweisen als die vorherige. Natürlich wird langfristig, durch den Vergleich der Bedürfnisbefriedigung die gemeinsame Erfüllung in dieser Beziehung beurteilt – Wie bei allen anderen Bindungen auch! In der Praxis gibt es einige Beziehungen die kurz nach einer Trennung angeleiert wurden und die danach dann auch tatsächlich im Hafen einer glücklichen Ehe ein „happy end“ erleben durften.

Dennoch und das unterstreiche ich hier mit aller Deutlichkeit – Es ist unfair! – Unmoralisch, ehrenlos, egoistisch und unfair! Und ebenso spricht es für die Unprofessionalität und Stümperhaftigkeit vieler Coaches, Eheberater, Forenbetreiber für ‚Ex – zurück‘, Psychotherapeuten und auch sonstige angebliche „Berater“ und Ratgeber für Trennungen und Persönlichkeitsentwicklung. Der Ratschlag: „Such Dir was Neues um Dich von Deiner Ex Beziehung abzulenken“ kommt aus einem solch niedrigen Instinkt welcher absolut nichts mit einem weiter entwickelten Charakter und einem erweiterten Horizont zu tun hat.

Nach meiner praktischen wie auch persönlichen Erfahrung in den vergangenen Jahren, ist es immer gesund, eine bestimmte Zeit zwischen Beziehungen zu lassen. Zeit, die für das eigene psychische Wohlbefinden auch notwendig ist. Auch wenn die Einsamkeit einen manchmal auffressen mag. Niemand hat das Recht einen anderen, unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, in eine Beziehung zu verführen an der man selber (Wenn auch nur zu Beginn), ein völlig anderes Motiv hatte. Lass nicht andere Menschen Dein Leid ausbaden. So lange Du noch in irgendeiner Form an Deinem Ex oder Deiner Ex hängst, bleib allein. Mach Dir begreiflich, dass Du allein es bist, die/der lernen muss, die Trennung zu verarbeiten und damit umzugehen. Ein starker Charakter entwickelt sich aus reinem Herzen. Denn nur so wirst Du eines Tages auch das überwinden, was zurückgelassen werden muss.

In diesem Sinne…

Rebound – Beziehung

Schrift " Teil einer Rebound Beziehung" über einem attraktiven jungen Mann und einer hüschen Frau.

Rebound – Beziehungen

Schon mal den Satz: „Der beste Weg, um über jemanden hinwegzukommen, ist es mit jemand Neues zusammen zu kommen“ gehört? Ja, klingt ein wenig vulgär und ist zudem, um nicht zu sagen, auch irgendwo richtig pervers. Zumindest sehe ich persönlich das auch so! Und mit dieser Ansicht stehe ich in der breiten Öffentlichkeit auch sicher nicht alleine da, besonders dann nicht, wenn die Motivation, sich eine oder einen „Neuen“ nach einer Trennung zu suchen nur darin liegt, den aktuellen Trennungsschmerz überwinden zu wollen. Aber genau dies ist diese übliche Art, wie unglaublich viele Menschen heutzutage versuchen, eine Trennung zu überwinden
– Indem sie sich mit jemand anderem verbinden.
Und manchmal gehen sie dabei sogar so weit, dass sie sich selbst gegenüber noch Restgefühle für den/die EX, die unter Umständen sogar noch sehr stark sein können, für kurze Momente wegrationalisieren und verheimlichen dabei dem „Neuen“ oder der „Neuen“, beschriebenen, emotionalen & somit auch tatsächlichen ISTZUSTAND.
Richtig pervers wird es dann, wenn sie diesem Menschen dann auch noch tatsächlich das Gefühl, dass „nur DIESER für einen zählen würde“ und „das Herz nur für DIESE neue Person schlägt“ vermitteln, ohne auch nur dabei den Funken von Gewissen, Moral, Ethik und Anstand besitzen, selbst besser wissend und schweigend, noch Gefühle für den oder die Ex haben.
Nicht selten kommt es in solchen Konstellationen dabei auch vor, dass sich noch „heimlich“ mit dem/der EX ausgetauscht, getroffen & ja sogar in einigen Fällen auch Sex gehabt wird.
Die „Leidtragenden“ oder genauer definiert, die Menschen, die sich solchen „Individuen“ aktuell hingeben oder auch hingegeben haben, und deren Worten auch noch glauben schenkten und/oder immer noch schenken, finden sich in einer „Rebound-Beziehung“ wieder.

Was genau ist eine Rebound – Beziehung? Es gibt exakt 2 Formen davon welche wir hier bei uns in 2 Kategorien typisieren
– Eine Positive und eine Negative.
In diesem Artikel beschreibe ich heute mal die gängigste dieser Beziehungen:

Die negative Form einer Rebound-Beziehung.
Also mit Dir als der Rebound-Guy, also DU als Leser in der Rolle „als das Opfer“.

Eine Rebound – Beziehung umfasst immer einen ‚Auslöser‘, einen ‚Winner‘ und wie es im Leben auch so ist, einen Leidtragenden, dem ‚Rebound-Guy‘. Im Game unschön und grausamer Weise auch leider als ‚Loser‘ bezeichnet. Um zunächst noch bei der Grundbasis zu bleiben und es einfach auszudrücken, ist es im Grunde für den Auslöser (Egal ob Mann oder Frau) eine Ablenkung, sich selbst davon abzuhalten, über deren oder dessen kürzlich geschehene Trennung nachzudenken.
Wenn ein Typ oder eine Dame in eine Rebound-Beziehung geht, sucht er/sie nach einem schnellen Weg, um gewisse Trennungsschmerzen bezgl. seiner oder ihrer EX zu überwinden, indem er oder sie, mit jemand anderem zusammen kommt. Aber was er oder sie dabei tatsächlich macht, ist, dass er oder sie seine/ihre Gefühle über seinen oder ihren Ex, auf einen neuen Mann oder eben auf eine neue Frau projiziert – in gewisser Weise benutzt er/sie dabei diesen neuen Mann oder eben diese neue Frau. Dieser neue Mann oder diese neue Frau, bezeichnet man als den Rebound-Guy – Zu Deutsch: Der Lückenbüßer oder der Lückenfüller.

DOCH HALT! Menschen, die Rebound-Beziehungen anzetteln, gehen nicht mit der Absicht rein, jemanden zu benutzen oder bewusst jemanden zu verletzen. Sie denken normalerweise, dass sie sich selbst helfen … Ich möchte hier niemandem einen unmoralischen oder unethischen Vorsatz unterstellen. Doch leider das macht genau dass eben solche Rebounds so schwierig. Hattest du jemals oder aktuell das Gefühl, dass Dein neuer Freund oder Deine neue Freundin vielleicht nicht über seine/ihre Ex hinweg ist? Hast Du Zweifel oder sogar den erheblichen Verdacht, dass da noch richtige Gefühle für den EX vorhanden sind? Glaubst Du, Du könntest ein Rebound-Guy sein?
Bevor Du mir jetzt hier ausflippst, gebe ich Dir in diesem Artikel mal kostenfrei 7 Anzeichen mit auf den Weg, auf die Du achten solltest:

1. Er/Sie ist neu & frisch Single!

Hat Dein neuer Freund oder Deine neue Freundin buchstäblich erst kürzlich eine Trennung durchgemacht? Damit meine ich, hat Dein Partner erst vor kurzem Schluss gemacht oder wurde verlassen oder hat die Trennung erst ausgesprochen, kurz bevor oder als Ihr schon zusammen wart? Wenn ja, ist das wahrscheinlich das größte Warnsignal für eine Rebound-Beziehung, besonders wenn er/sie sich in einer langfristigen Beziehung befand, bevor er oder sie auf Dich traf.
Während es für viele Menschen absolut realistisch ist, im Alltag auf einen neuen Lebenspartner zu treffen, den man auch wirklich mag, gibt es nicht wenige Leute, die durch eine schwierige Trennung gehen, in Wahrheit noch eine gute Menge Zeit brauchen um zu sich selbst und um über deren EX hinweg zu kommen, bevor sie sich tatsächlich und ohne Rationalisierung, jemandem neu nähern können. ALSO: Selbst wenn er oder sie darauf besteht, dass man über den EX hinweg sei, obschon die Beziehung erst vor ein paar Wochen oder gar Tagen beendet wurde, kannst Du Dir sicher sein, dass es eben nicht so ist.

2. Er/sie spricht über seine/ihre EX … Aber wirklich viel und/oder intensiv!

Es ist in Ordnung, besonders wenn die Beziehung schon eine Zeit läuft, ab und zu im Gespräch zu irgendeinem Thema, den/die Ex aufzugreifen (und damit meine ich auch nicht viel). Es wäre sogar irgendwo komisch, wenn das nie kommen würde und sich ein Mensch in keiner Weise und nie über dessen EX’n äußert. Aber wenn Dein neuer Partner ständig seine EX ins Gespräch bringt, ist das definitiv kein gutes Zeichen. Wenn er oder sie über den/die EX redet, bedeutet das IMMER, dass er oder sie gerade an diesen/diese denkt … Und wenn er/sie angeblich völlig über sie/ihn hinweg wäre, ja wieso denkt er oder sie dann eben so oft an den/die EX?
Sei also besonders vorsichtig, wenn er/sie viel Zeit damit verbringt, euch beide zu vergleichen. Das ist nicht nur ein Anzeichen für eine Rebound-Beziehung, es ist scheiße, nicht cool und obendrein unfair.

3. Er/sie scheint immer noch sehr verbittert!

Es ist völlig normal, Restpartikeln an Gefühlen für einen Exfreund oder eine Exfreundin zu haben, besonders wenn es eine unschöne Trennung war. Aber wenn Dein neuer Typ loszieht und seine EX verprügelt, weil sie einen Neuen hat. Wenn Deine neue Freundin einen miesen Tag erlebt, wenn sie z.B. auf der Facebookseite ihres Exfreundes sieht, dass er schon wieder mit anderen Frauen am anbandeln ist. Wenn jede andere Reaktion als Gleichgültigkeit kommt wenn Dein neuer Freund oder Deine neue Freundin, etwas über dessen EX hört, schlimmer noch, wirklich verbittert über das Ende der Beziehung ist, dann ist das nicht gut. Das ist GAR NICHT GUT! Wenn er/sie völlig über sie/ihn hinweg wäre, warum dann so ein leidenschaftliches Tun & Handeln? Ganz klar! Da sind noch starke Gefühle präsent, selbst wenn Dein neuer Freund/Deine neue Freundin diese ‚Schutzbehauptung‘ aufstellt, „dass da nichts mehr sei“.

4. Alles/vieles, dreht sich lediglich um die persönliche Zuwendung!

Wenn jemand in eine Rebound-Beziehung geht, suchen dieser Jemand nach der Art von Verbindung,. Üblicherweise die, die er/sie früher mit ihrem Ex hatten. Er/sie möchte sich jemandem, genauer gesagt ‚irgendjemandem‘ nahe und vertraut fühlen. Wenn es Deinem neuen Partner nur um intensiven körperlichen Kontakt (Vom Kuscheln bis hin zum Sex) geht und danach dann aber etwas komisch oder gar abweisend erscheint, dann pass verflucht nochmal auf! Denk daran, Du solltest ein solches Verhalten mit Vorsicht betrachten.
Nur weil Dein Typ nur mit Dir schläft oder sich Deine Freundin immer und immer wieder an Dich rankuscheln will und die Nähe zu Dir sucht, macht Dich das nun nicht automatisch zu einem Rebound – Guy.
Doch achte auf seine/ihre Antworten, wenn ihn oder sie mal darauf ansprichst, warum da „nicht mehr“ drinnen ist. Beobachte seine/ihre Gesichtszüge und sein/ihr Verhalten. Erklärt er oder sie ruhig, dass es einem selbst nicht so aufgefallen ist und gelobt Besserung oder verwickelt er/sie sich in Diskussionen und/oder versteckt sich hinter Rechtfertigungen? Du wirst in Kombination mit ein und/oder zwei anderen Punkten aus diesem Artikel dann schon merken, was Sache ist.

5. Der Netzwerkstatus (Facebook, Whatsapp) wirken immer noch „traurig“!

Ignoriere NIEMALS traurige, elende, negativ emotionale Statusmeldungen oder gar Zustände voller deprimierender Songtexte, trauriger Bilder etc. Wenn ein Typ oder eine Frau auf Facebook z.B. eine ernsthafte Emotion zeigt, bedeutet das, dass etwas passiert, was er/sie Dir vielleicht nicht sagt. Ein oder zweimal mag keine große Sache sein, aber wenn seine Facebook-Chronik mit Liebeskummersprüchen und dergl. zugepflastert ist und/oder der Whatsapp Status darauf deutet, dass ein schmerzhaftes Ereignis stattgefunden hat, so wette ich mit Dir um eine Kiste Bier, dass er oder sie, definitiv nicht über seine/ihre EX hinweg ist. Es ist einfach, diese Art von Zeichen zu ignorieren, sich wegzurationalisieren und/oder auf der anderen Seite schön zu reden. Wenn man jemanden wirklich mag und sich in der Anlaufphase einer neuen Beziehung befindet, wieso dann Posts von/über/mit Liebeskummer oder Trennungsschmerzen, traurigen Lovesongs und zweifelhaften Fotos?

6. Er/sie kann super emotional sein!

Jemand, der in einer Rebound-Beziehung ist, bzw. eine eröffnet, wechselt im emotionalen Feld ziemlich schnell von heiß auf kalt und umgekehrt. Wenn Dein neuer Freund oder Freundin Momente hat, in denen er/sie super gut drauf ist um im nächsten Moment stillschweigend dazusitzen und schlecht gelaunt zu sein, dann sei auf der Hut. Das ist meist auch ein klares Zeichen dafür, dass er/sie seine Gefühle für den/die EX auf Dich projiziert. Dieses Zeichen ist wirklich leicht zu übersehen, weil man für sich selbst ja natürlich annehmen will, dass er/sie sich wirklich so für Dich fühlt. Ich weiß… Es ist schwer, sich selbst einzugestehen, dass die Tränen die da gerade auf ihrer Wange runterlaufen, nicht dem vor 8 Jahren verstorbenen Hamster gelten, sondern für ihrem Exfreund und das ihre Ausrede (der vor 8 Jahren gestorbene Hamster) eben nur eine scheiß Ausrede ist.

7…. oder aber auch super fern davon!

Wenn er oder sie panisch und nervös wird, wenn Du in seiner/ihrer Gegenwart eine gemeinsame Zukunft ausmalst, dann sei sehr vorsichtig. Wenn er/sie komisch ist und dementsprechend reagiert wenn es darum geht, deiner Beziehung einen Titel zu geben, dann ist das schon weit mehr als ein klares Indiz, dass er oder sie irgendwo noch hofft, dass seine/ihre EX immer noch zu ihm oder ihr zurückkehrt. Angst vor Commitment oder das Nichtabgeben von Komfort in Deine Richtung, sind immer aber wirklich IMMER ein klares Warnsignal für eine, zu diesem Augenblick noch ‚verdeckte‘ Rebound-Beziehungen.
Überleg doch mal!!…
Warum verkündet sie nicht eure neue Beziehung, obwohl Ihr schon seit 5/6/7 Wochen miteinander Essen geht, DVD Abende macht, euch küsst, miteinander schläft, euch täglich schreibt, telefoniert, euch austauscht? Warum wird das nicht in einem Facebook Status veröffentlicht? Sich dem breiteren Freundeskreis vorgestellt? WIESO? Weil seine oder ihre EX verletzt reagieren könnte? Es noch „zu früh sei“, weil Beziehung noch ganz frisch ist? – BULLSHITT!

Lass Dir keinen Scheiß einreden! Egal wie sehr Du Dich verliebt hast so beruhen Dinge wie Liebe, Achtung, Respekt & und Vertrauen auf Gegenseitigkeiten. Ich glaube gern, dass Deine neue Freundin, Dein neuer Freund Gefühle für Dich hat. Doch traurige Wahrheit wie bei allen Rebound – Beziehungen ist, dass wenn DU heute nicht der Rebound-Guy für sie/ihn bist, es morgen mit Sicherheit ein anderer sein wird.

In diesem Sinne…

Auszeit oder Trennung?

Auszeit oder Trennung

Beziehungspause oder Trennung?

Bei all den komplexen und bewegenden Dingen, die unser Leben überhaupt erst so richtig ausmachen ist es nicht ungewöhnlich, dass sich so manche Menschen von einer Beziehung, in der sie sich aktiv befinden, auch einmal zurückziehen wollen.
Wenn Du Dich aktuell, aufgrund irgendeines oder mehreren, für Dich persönlich wichtigen Gründen, zu diesem Personenkreis zählst und findest, dass Du von Deinem derzeitigen Partner oder Deiner Partnerin eine Auszeit brauchst, OHNE Schluss zu machen, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Deine Beziehung zum Scheitern verurteilt ist.
Wohlgemerkt sollte für Dich allerdings sein und das möchte ich in diesem Artikel auch persönlich unterstreichen, dass allein schon der Gedanke daran und das Gefühl dahinter, ein eindeutiges Zeichen dafür sind, dass es wirklich tiefgreifende Probleme in Deiner Beziehung gibt, die angegangen werden müssen. So oder so!

Die Wahrheit im Kern der Sache

ist, dass die Kommunikation mit einem Partner, von dem Du denkst, dass es eine gute Idee wäre, einige Zeit auseinander zu sein, wahrscheinlich nicht mit Feiern und Ermutigung erfüllt wird. Wahrscheinlich wird es für die betreffende Person ziemlich schwierig sein zu akzeptieren, dass man sich im wesentlichen, wenn auch nur für eine absehbare Zeit, „verabschieden“ möchte – ohne sich mit all den Folgen einer Trennung auseinander zu setzen.
Anstatt das Pflaster also abzureißen, ist eine Beziehungspause, nichts anderes als eine Taktik, die gewöhnlich verwendet wird, um langsam aus einer Beziehung herauszukommen, eben aufgrund aller Ängste und Unsicherheiten, die mit der Trennung verbunden sind.
Es ist zum einen daher auch völlig verständlich, warum dies mitunter auch „leider“, eine doch recht weit verbreitete und akzeptable Art und Weise ist, Beziehungsfragen zu bewältigen.
Zum anderen ist es, sofern das Urteil zur Trennung zu diesem Zeitpunkt schon für einen von beiden feststeht, eine eher feige und respektlose Art, den oder die andere, von dem man einmal behauptet hat, die betreffende Person zu lieben, einer solchen emotionalen Folter auszusetzen.

Ich nehme mir heute einmal die Zeit, um Dir hier einen guten Mittelweg zu zeigen, in der Hoffnung darin, dass es hilfreich sein könnte – Für euch BEIDE! Ein Artikel um besser zu verstehen, wann man eine Auszeit in der Beziehung ausruft und vor allem, wie man es macht.
1. Sei ehrlich mit dir selbst

Du hast Dich entscheiden, eine Beziehungspause zu machen. Gut! Dann sei erst einmal ehrlich zu Dir selbst, warum du Dich so fühlst, wie Du Dich aktuell gerade fühlst. Was geht in Dir vor wenn Du an ihn oder an sie denkst? Obwohl es nicht verkehrt ist, mitten in der Ungewissheit zunächst einmal emotionalen wie auch persönlichen Abstand vom Partner zu nehmen, ist es hier erst einmal an der Zeit, zu kommunizieren, sich zu öffnen und zu versuchen, die Dinge als Team zu lösen“. Dies ist absolut notwendig bevor Du überhaupt erst zur Entscheidung greifst, die Pause als „vorletztes“ Mittel zu nehmen.

Natürlich macht ein abrupter Abbruch und ein sich in die Defensive bewegen in manchen Fällen auch Sinn. Beispielsweise nach einer Untreue oder nachdem eine heftige Lüge oder dergl. ans Licht gekommen ist, sollte zunächst immer erst in die Defence gegangen und der Kontakt vorläufig eingestellt werden. Die Dauer ist hier von der Schwere & Härte der einzelnen Situation und der moralischen sowie charakterlichen Einstellung der jeweiligen Personen individuell abhängig.

Generell gilt: Entscheidungen zu treffen über so etwas, dass bei Deinem aktuellen Freund oder Deiner Freundin, ein traumatisches Erlebnis verursachen kann erfordert Raum und Ruhe. Tja!… Und so ist manchmal eine Beziehungspause der beste Weg, um sich wirklich zu konzentrieren.

Eine Pause wie schon eben im Ansatz kurz erwähnt, als „Deckung“ zu verwenden, um wirklich aus einer Beziehung herauszukommen, ist jedoch nicht die beste Vorgehensweise, besonders dann nicht, wenn Dein Partner / Deine Partnerin Dir vertraut und an Dich glaubt wenn Du aktuell „nur“ mit Deinen Gefühlen im Clinch liegst.

2. Konfrontiere sie oder ihn mit dem Problem

Eine Beziehungspause und hier hast Du meine persönliche Meinung dazu, ist oft der Weg des Feiglings der versucht, sich so aus einer Beziehung zurückzuziehen umso nach Möglichkeit, ohne großen, moralischen Kraftaufwand für eventuelle Schadensbegrenzung am Ende aufkommen zu müssen.

Klar! … Es kann verlockend sein, sich aus einer Beziehung zu lösen, anstatt eine endgültige Entscheidung zu treffen, um so vielleicht unangenehme Gespräche mit dem Partner zu führen der, anders als Du, wahrscheinlich händeringend versucht, die Probleme gemeinsam bearbeiten und lösen zu wollen.

Wenn du Unsicherheit gegenüber Deinem Freund oder Deiner Freundin empfindest, MUSST Du die Karten offen auf den Tisch legen und natürlich dabei auch Fragen stellen, die sich sowohl für Dich als auch für sie oder ihn, unangenehm anfühlen. Einfach so abhauen ist keine Lösung! Und was noch wichtiger ist: Eine Beziehungspause ist übrigens auch keine Lösung. Zumindest weder mittel – noch langfristig! Das schreibe ich Dir auch aus persönlicher Erfahrung. Es ist wichtig, wichtige Informationen weiter zu geben und zu erhalten. Es ist wichtig auch zuzuhören! Deinem Partner, Deiner Partnerin, welche Dir vielleicht Dinge sagen wird, die Dir in dem Moment, sicherlich nicht so in den Kram passen.

Letztendlich ist es an der Zeit, einen Dialog zu beginnen! Wenn Du einmal versucht hast, Deine Probleme mit Dir und ihm oder ihr, zu bearbeiten und/oder die Entscheidung getroffen hast, dass dies eben keine Zeitverschwendung sondern eher Teil eines größeren Umgruppierungsprozesses ist, dann ist es Zeit für…

3. Die Regeln besprechen

Wenn Du und Deine Partnerin oder Dein Partner entscheiden, dass eine Beziehungspause die beste Vorgehensweise sein kann eurer Beziehung noch eine Chance zu geben, ist es absolut wichtig, dass Ihr die Regeln der Pause besprecht, um weitere Verwirrung auf der ganzen Linie zu vermeiden. Ich höre & lese häufig von Paaren, die eine Pause machten und dann wieder zusammenkamen, nur um enttäuscht zu sein, wenn eine Person herausfand, dass ihr Partner oder seine Freundin mit anderen Leuten ausgegangen war und / oder geschlafen hatte.

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Pause bedeutet, dass man ALLEINE ist OHNE SINGLE zu sein! Bedeutet, dass eine Auszeit kein Freifahrtschein ist, sich div. sexuellen Orgien hinzugeben um danach, wieder das „Vertraute“ aufzusuchen nachdem man sich wie so ein Schwein oder eine Sau im Dreck gesuhlt hat. Was während einer Beziehungspause passiert sollte also immer fair ablaufen.

Ein Gespräch über die genauen Bedingungen einer vorübergehenden „Spaltung „ ist und bleibt der beste Weg um sicherzustellen, dass beide Menschen das Beste aus der Pause herausholen, ohne die Beziehung weiter zu belasten.

4. Akzeptiere bitte die Tatsache,

dass eine Auszeit in den meisten Fällen leider zur Trennung führt. Das soll jetzt keine Schwarzmalerei bedeuten. Meine persönliche wie auch berufliche Erfahrung zeigt mir allerdings Zahlen auf, die nicht vom Tisch zu reden sind. Ich persönlich bin zu der Ansicht gekommen, das nicht einmal gutes Drittel der Paare, die sich in so einem Ausnahmezustand befinden, auch tatsächlich wieder zusammen kommen und danach glücklich und zufrieden harmonieren.

Damit eine Pause effektiv ist (weil dies ein sehr schwieriges Gebiet ist), müssen gemeinsame Vereinbarungen, Endziele und Timeline-Marker vorhanden sein. Eine Beziehungspause auf unbestimmte Dauer ist keine nach Regeln geklärte und klar strukturierte Sache. Ich persönlich finde, dass eine Auszeit von 4 bis wirklich maximal 6 Wochen ausreichend sind, um entweder zueinander zu finden oder endgültig getrennte Wege zu gehen. Alles andere ist emotionale Folter, da durch diese Ungewissheit und den einhergehenden Kontrollverlust, dem Wahnsinn im eigenen Kopf, Tür & Tor geöffnet wird. Dies gilt ganz besonders, für den Part, der unter der Auszeit vermutlich auch am meisten zu knabbern hat. Was übrigens nicht gerade förderlich für die eigene Lebensqualität und dem eigenen Seelenheil ist.

Wenn es Dir schwer fällt, ein offenes Gespräch zu führen, dann rede verdammt nochmal darüber!
Was genau möchtest Du gerade in Deiner Beziehungspause machen und was versprichst Du Dir davon?
Worauf willst Du Dich mit Deiner Frau oder Deinem Mann einigen?
Was würde für euch beide eine Trennung bedeuten?
Es könnte nämlich, wie so oft ein Zeichen dafür sein, dass sich eine Trennung abzeichnet. ..

Fakt ist… Eine Beziehungspause heilt oder repariert nicht. Es friert das Problem lediglich ein, wo es ist, und nichts wird verändert.

Es ist einfach auch oft, dass es so kommt, dass zwei Menschen ihre gegenseitigen Bedürfnisse einfach nicht miteinander in Einklang bringen können, was wiederum wirklich schmerzhaft sein kann, besonders wenn es noch eine starke Bindung gibt. Deshalb kann es hier viel produktiver sein, dem Drang sich trennen zu wollen, zunächst einmal zu widerstehen und sich stattdessen zu bemühen, die Schwierigkeiten gemeinsam zu überwinden.

Wenn sich dann die Dinge am Ende doch noch auflösen und es nichts mehr zu retten gibt, dann kannst Du wenigstens gehen mit dem Wissen, dass Du es wenigstens versucht und alles gegeben hast.

In diesem Sinne…

***

7 Anzeichen, dass du „den Falschen“ datest…

7 Anzeichen, dass du „den Falschen“ datest…

Wenn es bei vielen Frauen in Sachen „Attraction“, um einen gewissen Mann geht, da verdünnt scheinbar bei so mancher Frau, die Fähigkeit zur Vernunft und viele Frauen ignorieren gewisse Bauchgefühle, dass ein bestimmter Mann, schlicht und ergreifend, lediglich ein Beziehungsrisiko ist.

Frauen fühlen sich natürlich impulsiv zu Männern hingezogen, die meist sportlich aussehen, freundlich und charmant sind und Frauen lieben natürlich Männer, die sie auf eine gewisse Art auch unsicher machen.
Viele Frauen rationalisieren sich dann diese „Beziehung“ auf so Dinge wie Chemie, Leidenschaft, Zufall oder eben, dass „es Schicksal gewesen“ ist, hin. Paradoxerweise, während sie genau die Jungs ablehnen, die rücksichtsvoll, zuverlässig und dotiert sind – also: „Positives Beziehungsmaterial“.

Sicher könnte man nun vorangehen und sagen, dass bestimmte Frauen zuerst mit Logik und Verstand an die Sache (Dem Mann / der Beziehung) und somit an den neuen Menschen im Leben herangehen sollten. Die Liebe würde dann noch schon von alleine kommen, so auch mancher Rat von diversen Experten.

Mal im Ernst… Glaubst Du das echt? Also ich halte die Vorstellung eines bärtigen, dicken Mannes im Roten Mantel und mit weißem, langem Bart der zur Weihnachtszeit, mit einem Schlitten und Rentieren zwischen den Wolken reitend, für weitaus wahrscheinlicher.

Verliebt „werden“ oder besser ausgedrückt, Attraktivität bei einem Mann zu empfinden ist keine logische, rationale und/oder bewusste Entscheidung!

Im Gegenteil! Ich glaube, ja ich behaupte sogar, dass viele Frauen bestimmte Warnsignale erkennen. Ja, ich bin mir sogar sicher, dass etliche Frauen ein unzuverlässiges, unhöfliches und/oder betrügerisches Verhalten eines Mannes heraus-“fühlen“ können. So manche Frau ist sich im Vorfeld sogar ziemlich sicher, dass der grinsende Kerl gegenüber von ihr, ein potenziell unerwünschter Partner ist.

Ja warum lässt sie sich dann von ihm an – und vollquatschen? Wieso trifft sie sich dann später nochmal mit ihm? Lässt sich daten um sich schlussendlich in ihn zu verlieben und das auch noch, wenn ihre innere Stimme schreit: „Lauf! Lauf! Um Himmels willen! … !?

Nach meinen eigenen Erfahrungen mit Frauen komme ich persönlich auf den Nenner, dass sogar sehr, sehr viele Frauen, regelrecht fühlen, wenn ein Mann die Tatsachen verfälscht, Wahrheiten verleugnet, einem die eigenen Worte im Mund umdreht, ungerecht beschuldigt und somit ihren Wert als Mensch reduziert etc.

Warum also verharmlosen und minimieren Frauen so ein verletzendes Verhalten? Zuerst sich selbst, dann später den besten Freundinnen gegenüber!?

WARUM werden gewisse und augenscheinliche Gefahrensignale verdrängt oder gar positiv gerechtfertigt? Was treibt eine Frau dazu, sich an einen Mann zu kleben, der sie betrügen wird, sie kurze Zeit später als etwas selbstverständliches ansieht, er nicht mit ihr klar kommunizieren wird, er sie vielleicht eines Tages auch emotional und/oder körperlich missbraucht?… Ein Mann, der keine Verantwortung für sein verletzendes Verhalten übernehmen wird, ja sie gefühlsmäßig sogar grausam entleert. Was treibt die Frau dazu?

ATTRACTION – Heißt das Zauberwort!

Ihre, ich muss schon sagen, “liebeskranken“ Emotionen minimieren und reduzieren das Offensichtliche.

Beispielsweise:

1. Der Typ ist sehr temperamentvoll und wirft mit einem äußerst beleidigenden Wortschatz um sich. Klar das so ein Typ, auch dazu imstande ist, Dich zu erniedrigen und sich Dir gegenüber, früher oder später, auch respektlos zu verhalten.

2. Er ist ausweichend! Seine Aussagen stimmen mit gewissen Fakten nicht überein und / oder er übertreibt gewisse „Wahrheiten“ über seinen Job, seinen Freunden oder seiner Familie. Ja wenn er schon zu Beginn anfängt, den Baron Münchhausen bei Dir zu machen ist es doch naheliegend, dass er Dich früher oder später, bei ganz anderen Dingen belügen und betrügen wird, oder nicht!?

3. Er ist unberechenbar und seine Taten folgen nicht seinen Worten. Somit hast Du schon einen Hinweis darauf, dass diese Person unzuverlässig und nicht gerade vertrauenswürdig in einer Beziehung mit Dir sein kann und wird.

4. Der Mann lästert ständig über seine Ex-Frau oder Ex-Freundin und dabei leugnet er seine eigene Verantwortung in seinen gescheiterten Beziehungen. Er wird Dich also, auch hier wieder, früher oder später, unfair kritisieren und Dich zu Unrecht wegen irgendeiner Sache beschuldigen.

5. Er kann nicht klar kommunizieren! …telefoniert nicht gerne und schreibt stattdessen kilometerlange Romane? Er rückt nicht gleich mit der Sprache raus wenn ihm etwas nicht passt und hält es einem dann in einem unerwarteten, falschen Moment vor? Auch hier sei gewarnt vor sozial verkrüppelten Menschen. Männer die sich in ihrer Kommunikation nicht klar ausdrücken können oder gar wollen, waren noch nie auf lange Sicht, eine gute Partie für eine Frau.

6. Mal wirkt er zurückgezogen, möchte etwas Abstand, dann aber macht er auf eng verliebt und sucht ständig Deine Nähe? – DANGER!! … Klares Signal dafür, dass Du einen Typen vor Dir sitzen hast, der einfach selbst gar nicht weiß, was er im Leben eigentlich will. Typische Beta – Verhaltensweise. Lass den Typen ziehen, auch wenn es am Anfang etwas schmerzlich sein mag. Diese Bekanntschaft ist keine Bereicherung für Dein Leben sondern vielmehr das Gegenteil davon.

7. Er wirkt eifersüchtig und kontrollierend, während Du Dich mit ihm datest. Auch hier nur eine Frage der Zeit, wie sich das noch hochpuschen wird, ist er sich erst einmal Deiner Liebe sicher.

Soviel schon einmal vorab was die typischen Warnsignale bei solchen „falschen“ Männern betrifft. Im nächsten Artikel gehe ich einmal näher auf die Motive gewisser Frauen ein, sich eben doch mit einem Beziehungstoten einzulassen und sich, „meist sogar wissentlich“, die Finger dabei zu verbrennen. Dabei werde ich auch berichten, welche Möglichkeiten Du hast, um genau solche Typen gar nicht weiter an Dich ranzulassen.

In diesem Sinne…

Freundschaft „PLUS“ beenden… Aber wie?

Freundschaft Plus beenden - Ein junger Mann blickt fragend auf sein Smartphone

Freundschaft PLUS beenden

Warum das in vielen Kreisen hoch gelobte „Freundschaft Plus Modell“ weder eine tragfähige noch gute Idee ist, erläuterte ich bereits im letzten Artikel. Ich möchte hier auch heute im Thema bleiben und einmal auf die Situation eingehen, wie man aus für sich berechtigten Gründen, am saubersten ein solches „Beziehungsmodell“ verabschiedet.

Denn… Immer wieder taucht irgendwann und irgendwo die Situation auf, in der einer von beiden, plötzlich mehr für den anderen empfindet und dieser wiederum, keinen anderen Ausweg mehr sieht, als vor dessen Gefühlen auf Abstand zu gehen.
Andersherum kommt es auch immer wieder vor, dass man sich, unsterblich in seinen „Freund +“ oder seine „Freundin +“ verliebt hat, dieser oder diese allerdings kein Interesse auf eine tiefere Beziehung mit einem hat.
In beiden Fällen gibt es nur einen einzigen Ausweg: DIESES „GAME“ ZU BEENDEN! Versuch jetzt bitte gar nicht erst, Dir Gründe hinzurationalisieren, warum es „vielleicht oder „eventuell“ doch noch Sinn macht, diese im Vorfeld schon gescheiterte Sache am Laufen zu lassen.
Du kannst es wenden und drehen wie Du willst – Langfristig, ist der Part, der beginnt ein höheres „emotional Investment“ zu entwickeln, am Ende immer der oder die Dumme!

Oberste Prämisse lautet:
Du darfstkeine Angst haben , es zu tun!

Klar… Es ist viel leichter in der Theorie, besonders weil die damalige „Vereinbarung“ für beide Seiten noch kein Problem war, bis eben nun tiefere Gefühle ins Spiel kamen. Dennoch ist es am besten, in einer richtigen Weise Schluss zu machen, anstatt ein Arschlochverhalten dem anderen gegenüber an den Tag zu legen. Man beachte hier besonders den 5. Punkt des vorrangegangenen Artikels zu diesem Thema.

# 1 Versuch nicht, noch einmal Sex mit ihr oder ihm haben zu wollen!

Rationalisierst Du Dir einen solchen „Abschiedsfick“ hin, dann wird sich die oder der andere auch so vorkommen wie einer. Das gilt für beide Seiten der Dynamik. Bist Du der Part, der weiß, dass der oder die andere „mehr als nur Freundschaft + will oder die Person, die sich mehr als nur Freundschaft + darunter vorstellen kann und möchte. Egal in welcher Rolle Du da spielst – komm nicht auf die Idee, vor dem Schluss machen noch einmal Sex mit dem anderen zu haben, weil es ganz einfach schlampig und unmoralisch und dem anderen gegenüber unfair ist.

# 2 Beende es über einen Anruf!

Tu es weder persönlich, auch nicht per E-Mail und schon gar nicht über SMS. Weder handelt es sich um eine feste Beziehung mit Zukunftsaussichten für beide, noch seid Ihr aber irgendwelche Kumpels, die gelegentlich mal was zusammen unternehmen. Ein kurzes Telefongespräch stellt hier die goldene Mitte dar. Denn es gibt weder einen Grund, so zu tun als ob nichts wäre, noch sich selbst da emotional zu versteifen oder gar Zeit mit einem Menschen zu verbringen, die einem entweder innerlich schadet oder auf der anderen Seite einfach nur ankotzt.

# 3 Gib einen ehrlichen Grund an!

Wenn du die Dinge in einer zivilisierten Weise beenden willst, sei offen und ehrlich über Deine Gründe. Es ist besser, einen aufrichtigen Grund zu nennen, als eine Lüge, die in der Zukunft ohnehin einmal rauskommen wird.

 

Nun zur Schadensbegrenzung…

Wie schon erwähnt, gibt es weder einen Grund, sich selbst weiter zu verletzen noch, für den Fall das Du merkst, dass der oder die andere „mehr will“, Zeit mit jemanden zu verbringen, die man nicht mit diesem Menschen verbringen möchte. Es kann Dich, sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite, auch keiner dazu zwingen.

# 1 Sei dennoch großmütig darüber!

Benimm Dich im Gespräch weder arschig noch bockig wie so ein kleines Kind und sei stattdessen so nett und so höflich wie nur möglich. Verwende einen beruhigenden Ton und gib in keiner Weise dem Partner die Schuld. Hier können Euphemismen und Komplimente praktisch sein. Auch wenn diese vielleicht nicht so ganz ehrlich gemeint sind, so heiligt in einer solchen Situation der Zweck die Mittel.

# 2 Gehe mit Dir selbst, besonders ihm oder ihr gegenüber, hart ins Gericht!

Auch wenn es nicht Deine Schuld ist, ist es immer noch Deine Entscheidung. Übernimm also bitte die Verantwortung für Deine Entscheidung und stelle sicher, dass es Dir dabei auch nicht leicht gefallen ist.

# 3 Biete keine Freundschaft an!

Du weißt genau, dass dies keine Zukunft hat! Erkläre es ihr oder ihm auch. Mache gleich begreiflich, dass Du auf diese „Lass uns gute Freunde bleiben“ – Floskel verzichten möchtest. Das hat noch nie funktioniert und es wäre schon anmaßend, sich hier in der gesamten Menschheitsgeschichte für die „Ausnahme“ zu halten.

# 4 Brich danach den Kontakt ab!

Mach Dir klar, dass es einen wesentlichen Grund für die Situation und den daraus resultierenden Entscheidungen gab. Es ist einfach ein unumgängliches Naturgesetz, dass alles was sich nicht weiter entwickelt, zum Sterben verurteilt ist – früher oder später! Es macht also keinen Sinn hier den Kontakt auf irgendeiner Ebene halten zu wollen, schon gar nicht aus Gründen wie Vermissen auf der einen oder Mitleid auf der anderen Seite.

In diesem Sinne…

Warum Freundschaft Plus ganz einfach nur scheiße ist…

Junger Mann und junge Frau stehen in leicht unterschiedlichem Abstand versetzt hintereinander und sehen in die Kamera. Über dem Bild prangt der Schriftzug: "Warum Freundschaft Plus einfach nur scheiße ist..."
Wieder mal ein so schöner Begriff aus der Hollywood – „Traum“fabrik.

… Freundschaft Plus …

Von der Kondomindustrie gern gesehen, von Frauenzeitschriften und Männermagazinen bestärkt und von Filmen wie „Freunde mit gewissen Vorzügen“ in die Gehirne der Menschen regelrecht reingehämmert, zeigt uns dieses „Beziehungsmodell“ auf, wie leicht der Mensch durch die Matrix beeinflussbar ist und mit welcher Arroganz, ja sogar Ignoranz, der Mensch glaubt, sich auch hier wieder über die Gesetze von Mutter Natur stellen zu können.

Doch warum überhaupt die „Idee“ Freundschaft Plus?
Und ist es wirklich eine gute Sache welche die Gesellschaftsform von heute, einen Schritt weiter in die Moderne bringt?
Sind oder werden wir, diesem Modell folgend, immer moderner und wie ist es um die kurz -, mittel – und langfristige Entwicklung?

Nun, Menschen die so ein „Freundschaft – Plus“ – Modell anleiern, ziehen den Vorteil aus der Sache, dass sie jederzeit wieder aus dieser „Beziehung“ wieder heraus kommen können. Das klingt irgendwo feige – nicht wahr!? Und genau das ist das Problem an der Natur dieses Modells. Es unterliegt eben nicht natürlichen Gesetzen und war, ist und bleibt nicht im Sinne von Mutter Natur‘s Gesetzgebung. Zwei Menschen, die für sich erkennen, dass zwischen ihnen irgendwo „die Chemie stimmt“, beginnen ihre Liaison damit, im Vorfeld Gefühle verhandeln zu wollen. Das ist so ziemlich das Selbe, wenn ich vor dem Kino mit einer Dame vereinbare, dass sie keine Angst bekommen und keinesfalls Regung zeigen und zusammenzucken darf, wenn wir uns jetzt gleich den Ultra – Horrorschocker an der Leinwand reinziehen. Die Probleme die so ein Modell mit sich zieht ist, dass sich früher oder später der oder die eine (meist sind es die Mädels), sich in den anderen oder die andere verliebt. Wobei ich hier gleich auf Punkt 1 von 5 wesentlichen Gründen kommen möchte, die ganz klar dagegen sprechen, sich auf so ein „Game“ einzulassen…

# 1: Gefühle sind nicht verhandelbar.

Dies ist eines der größten Probleme und wird früher oder später zu Konflikten führen besonders dann, wenn diese besonderen, „mehr als (nur) Freundschaft“ Gefühle, nicht auf Gegenseitigkeiten beruhen und von der ein oder anderen Seite auch nicht erwidert werden .

# 2: Arbeitskollegen!?

Zwangsläufig kommt es, auch erfahrungsgemäß, besonders hier zu Schwierigkeiten. Eben weil die ganze Dynamik bei der Arbeit von persönlichen Gefühlen beeinflusst werden. Oftmals greifen berufliche Entscheidungen am Arbeitsplatz auf die Beziehung über oder umgekehrt. Wie schon erwähnt: Gefühle sind nicht verhandelbar!… Und gerade an so Orten wie dem Arbeitsplatz, der Uni oder der Schule sind sie auch noch unberechenbar.

# 3: Geschäftspartner?

Ihr habt geschäftlich miteinander zu tun oder arbeitet in der gleichen Branche? Hier nehme ich doch gleich einmal den besagten und bekannten Film: „Freunde mit gewissen Vorzügen“, mit Justin Timberlake und Mila Kunis in den Hauptrollen, als dass schöne Beispiel schlechthin. Es ist schwer gegenüber Verhandlungs – und Geschäftspartnern professionell auszusehen, wenn ersichtlich ist, dass Du mit einer gewissen Person aus Deinem Businessumfeld, sexuellen intercourse hattest oder immer noch hast. Besonders peinlich wird es, wenn auch noch jemand anfängt, darüber zu tuscheln. Schlimmer noch!… Über die Tatsachen zu plaudern, dass Du mit diesem und jenem geschlafen hast. Du denkst es kann dann noch nicht schlimmer kommen? Oh‘ doch! Supergau hier: Wenn es im Bett nicht so sonderlich lief und Du dann auch noch als 14 Sekunden Loser oder als Brett im Bett dastehst.

# 4: gleicher Freundeskreis?

Ihr beide kommt aus derselben Clique und habt somit einen gemeinsamen Freundeskreis. Bedenke auch hier, dass wenn gewisse Gefühle nicht erwidert werden, der oder die andere sich abgewiesen, verletzt, gekränkt, dadurch vielleicht sogar persönlich angegriffen fühlt. Es ist auch so ein typisch menschliches Verhalten, nicht erwiderte Gefühle zu persönlich zu nehmen und sich den Glauben hinzurationalisieren, dass der oder die andere, einen „aus böser Absicht heraus“ nicht liebt und diese Gefühle deshalb nicht erwidert. Somit sind Streitigkeiten und eine mögliche Spaltung im social-circle, praktisch schon vorprogrammiert.

# 5: Wenn kommt was kommen musste…

Bei Beendigung eines solchen Modells ist es praktisch unmöglich, für den oder die „Verlassene“, positiv darauf zu reagieren. Man weiß auch nie, wie genau die jeweilige Person auf diese „Abweisung nach all den schönen Momenten“ reagiert. Von Mensch zu Mensch unterschiedlich! Wenn sich er oder sie, zu Unrecht behandelt oder verurteilt fühlt, dann kann und wird mitunter dieser Mensch, es auch in vielen verschiedenen Möglichkeiten ausleben und es Dich dementsprechend wissen lassen.
Im Zustand der emotionalen Verletzlichkeit, kann selbst der disziplinierteste Mensch die Kontrolle verlieren. Er oder sie, kann zum (einen für ihn oder sie berechtigten) „Gegenschlag“ ausholen, Dich in seelische oder materielle Unkosten stürzen, Dich verbal oder vielleicht sogar körperlich verletzen. Ignoriert wird plötzlich das „Abkommen“ welches zuvor getroffen wurde! Ja, wen wunderts!? Sicherlich bestätigen (Polaritätsgesetz) auch hier wieder Ausnahmen die Regel. Doch erfahrungsgemäß liegen diese „Ausnahmen“ schon eher im Bereich der Einzelfälle und sind doch sehr selten.

Letztlich bleibt es wie es auch ist

und ich persönlich sehe „Freundschaft +“ als ein Beziehungsmodell, erfunden von Feiglingen für Feiglinge!
Eine qualitativ, hochwertige Frau, eine Dame von Welt, eine richtige Alphafrau, kassiert NIE die halbe Miete und gibt sich auch niemals so unter Wert her.
Und ein ganzer Kerl, ein richtiger Mann, ein Typ der seinen Charakter und seine Männlichkeit auch besitzt und nicht von einem Fahrzeugtyp oder einem Fitnessbody abhängig macht, der wird auch immer , ohne Angst in den Augen, dass Risiko in Kauf nehmen, den Weg zu Ende zu gehen mit dem Wissen, dass selbst wenn diese Liebe, diese wundervolle Sache zwischen 2 Menschen, diese richtig feste und innige Beziehung, DIESES BESONDERE, einmal zerbrechen sollte, er nicht nur „ein Freund mit gewissen Vorzügen“ war, sondern Teil von etwas BESONDEREM gewesen ist.

In diesem Sinne…

MANN GEGEN MANN – 4 –

MANN GEGEN MANN – 4 –

Unterhalten wir uns doch heute einmal, über das schöne Thema: Männliche Basis!

Mann sein ist nicht, ein Seminar besuchen, Verhalten nachahmen oder noch besser, sich Affirmationen an zu konditionieren. Mann sein bedeutet auch nicht, den „white knight“ zu spielen und darauf zu hoffen, dass sich Deine Zukunft schon „irgendwie“ nach Deinen Vorstellungen gestalten wird. Wenn Du so weiterhin dahin „existierst“, glaub mir, dann wird es bei nichts anderem bleiben, als bei Deiner Vorstellung!

Du bist auf der Suche nach einer passenden Freundin?
… Möchtest gerne wen Interessantes kennenlernen?
… Oder das Herz einer Frau erobern die Dir bereits bekannt ist?
… Bei der Du wohlmöglich sogar den Boden anbetest auf dem sie geht
und sie noch nicht einmal von Deiner Existenz Kenntnis genommen hat?… Dann

geh verdammt nochmal hin und hole sie Dir!

Doch geh mit Bedacht vor, leg sie ab, diese … Bzw… DEINE „erlernte Hilflosigkeit“! Wenn Du es nicht alleine schaffst, dann such Dir zumindest jemanden, der Dir dabei hilft. Das muss auch nicht unbedingt ich sein und es muss auch nicht gleich sofort geschehen, nur bitte UNTERNIMM etwas! Substanz lässt sich nur schaffen, wenn man auch bereit ist, etwas zu tun und auch dafür zu opfern!

Du willst ein ganzer Mann sein und auch als solcher wahrgenommen werden? Dann setz Deinen Hintern in Bewegung und klick nicht gleich die nächste Webseite an weil Du jetzt erst „mal weiter surfen willst“. Setz Dir, am besten jetzt gleich und gerade für Dich selbst, ein Zeichen!

Ach!… Du gehörst lieber zu Denen, die die Verantwortung gerne an Andere abgeben? …

Woran liegt‘s? Hast Du Schiss?

Angst davor, endlich einmal Verantwortung für Dich selbst zu übernehmen?
Gehörst Du vielleicht sogar auch zu den Typen, die in den Clubs am Abend, gerne mit aufgepumpten Oberkörper rumlaufen, „Stärke“ lediglich „demonstrieren“ und wenn es dann hart auf hart kommt, auf das rechtzeitige Eintreffen des Türstehers hoffen und/oder schlimmer noch… Die Schnauze für ihre Überheblichkeit voll bekommen und dann zur Polizei rennen und eine Anzeige erstatten weil sie genau das gelernt haben… Verantwortung abzugeben und hilflos zu sein!?
Weil sie als Mann im Kampf, bei der Verteidigung ihrer eigenen Person so kläglich versagt haben??!…. Ist ja auch megaattraktiv, oder!?
Ein Mann der davon läuft wenn es wirklich darauf ankommt!….
Ein Mann der andere Männer braucht um sich selbst zu schützen!…
Wenn dem so ist, dann hast Du mein Mitgefühl mein Freund! Im Ernst! Du hast mein aufrichtiges Beileid und mein Mitgefühl!

Wenn Dir das reicht dann ist es gut!

Wenn Du aber mehr haben willst, nicht nur mein Mitgefühl, sondern auch Dinge wie Achtung, Respekt und die Anerkennung anderer in Deinem Umfeld, dann solltest Du Dich langsam mal an die Arbeit machen.

Um auf das Ende des Thema „Kampf“ zu kommen und diesen Artikel abzuschließen…

Unter Umständen mein Freund und glaub mir, auch wenn Frauen sagen, dass sie keinen „Schläger“ an ihrer Seite haben wollen (Wobei wir hier „Schläger“ und „Krieger“ unterscheiden müssen; doch dazu mehr ein anderes Mal), so wollen sie doch einen Mann, der jederzeit und an jedem Ort, in der Lage ist, sie und auch sich selbst, verteidigen zu können und das nicht nur mit Worten!
„Das Wort, ist nur der Schatten der Tat!“

Die großen Feldherren und Anführer der Geschichte wussten das und gerade die FRAU, sei es Deine aktuelle Freundin oder die attraktive Lady die Dir grad auffällt, weiß dass auch! Sie kann auch gar nicht anders! Warum? – Ja WEIL SIE EINE FRAU IST! Weil in ihrem Hirn ein Abschnitt aus einer längst vergangenen Epoche heute noch aktiv ist und bleibt. Und zwar genau der Bereich, der dafür sorgt, dass in ihren Augen, ein bestimmter Mann attraktiv erscheint. Ein Mann der eben nicht klein beigibt und sich zu helfen und vor allem zu verteidigen weiß.
– Ja was dachtest Du denn??!

Guten Morgen!

Diese „Betaregeln“ (Verantwortung abgeben usw.) der heutigen Zeit, die dafür verantwortlich sind, warum im Lauf der Jahre eine Vorherrschaft des kläglichen Versagens in Mode gekommen ist und von den Medien auch noch schön geredet wird, wurden doch nur von Leuten geschaffen die selbst in dieser Welt von einst nicht mehr klar gekommen sind. Sei es aus Bequemlichkeit, Angst oder einfach nur Dummheit!
Eine Welt in der Dinge wie Stärke, Mut, Tugend, Werte, die Oberhand hatten, ging größtenteils und kläglich verloren. Mitunter durch so genannte „Männer“, die das Sagen sowie das Kommando, ja, Ihre eigenen Entscheidungen und ihre persönliche Verantwortung und somit ihre Macht und ihre Männlichkeit, im guten aber fälschlichen Glauben an andere, manchmal auch dummerweise, in die Hände der Partnerin abgegeben haben. Ohne es zu merken, haben sie sich selbst „entmannt“ und das auch noch, ohne sich zuvor einmal zu fragen, ob es denn nun die Aufgabe der Frau ist oder die des Mannes sich selbst, sie und vor allem (Wobei wir wieder bei dem Gehirnabschnitt vergangener Epochen wären) den NACHWUCHS, die Kinder, also die Reproduktion Deiner und VOR ALLEM IHRER Selbst zu BESCHÜTZEN!

Ich kann hier nur aus meiner eigenen Praxis sprechen und erneut sachlich und nüchtern zu Protokoll geben, dass sich gerade kurz nach der Silvesternacht 2015/16, außergewöhnlich viele Männer aus dem Großraum Köln bei mir gemeldet haben, weil ihre Freundinnen mit ihnen Schluss gemacht haben.
Bemerkenswert in dieser, bislang hier bei mir, noch nie da gewesenen „roten Faden“, hatten fast alle Trennungsmuster, nahezu alle etwas gemeinsam. In 9 von 10 Berichten und das ist nicht gerade wenig, wurden die Freundinnen (die einen mehr, die anderen weniger) unfreiwillig in die negativen Ereignisse um den Kölner Dom in jeder Nacht reingezogen. Ebenso hatte jeder dieser Berichte gemeinsam, dass die betroffenen Männer, ihren Freundinnen nicht beistehen konnten (Schön hinrationalisiert! Eher aus Angst nicht wollten) und Zwei von ihnen gaben sogar offen zu, Angst gehabt und auf der Suche nach einer Polizeistreife, vor diversen vermeintlichen Unruhestiftern und Angreifern, geflüchtet und ihre Freundinnen allein und somit im Stich gelassen zu haben.

Da frage ich mich: Ist dieses Verhalten noch kongruent zu einem männlichen Selbst?!

Wie sieht denn in Deinen Augen männliches Verhalten aus?… Ich frage Dich mein Freund!… Dich ganz persönlich!! …

Ein Mann, der vor den Augen seiner Freundin im Club von einem aggressiven „Möchtergern“ eingeschüchtert wird und noch schlimmer, sie auch noch in die peinliche Lage bringt, ihn unbedingt verteidigen zu müssen?! …
Oder eher ein Mann, der sich in erster Linie benimmt wie ein Mann! Der das Kommando übernimmt, sich dem „Gernegroß“, ohne seine Freunde, ohne irgendwelche Tricks oder gar Waffen oder mit so feigen Aussagen wie: „Ich hol gleich meine Brüder!“ oder „Schlag zu und ich zeig Dich an!“ gegenüber stellt. Ein Mann, der gleich klar stellt: „Hey Meister! Lass mich und/oder mein Mädchen in Ruhe!“. Ein Mann, der seinen MANN steht und notfalls MANN GEGEN MANN in den Kampf geht! Ohne Angst in den Augen und auch mit der Bereitschaft, das Risiko einzugehen, eine auf die Mütze zu bekommen, mit anderen Worten, den Kampf im schlimmsten Fall auch zu verlieren! Na!?…

Wer wirkt auf Dich denn „männlich“?

Erschrick jetzt bitte nicht mein Freund, dass Selbe sieht Frau bei dieser Vorstellung ganz genau so!
Sie kann aufgrund ihres „Programmes“ in ihrem Kopf auch nicht anders!

Es ist völlig okay, an einer Herausforderung zu scheitern. Es ist absolut okay, mal zu verlieren. Es ist völlig in Ordnung, in einem Zweikampf den Kürzeren zu ziehen. Doch eines ist niemals okay! … Aufzugeben ohne es wenigstens zu versuchen! Sich stattdessen der eigenen Angst hinzugeben… Feiglinge tun genau das, wie sie auch sonst in anderen Lebenslagen ganz einfach versagen!

„Wie geht der Starke in den Tod?“

– Der Krieger antwortet:

Die Haltung, die der Mensch dem Tode gegenüber einnimmt, verdeutlicht innerlich, seinen wahren Wert zu sich selbst. Der Schwache zittert vor dem Tod, wie er auch vor dem Leben zittert!“

In diesem Sinne…

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Metin Sen

Eigentümer und Coach

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