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Auszeit oder Trennung?

Auszeit oder Trennung

Beziehungspause oder Trennung?

Bei all den komplexen und bewegenden Dingen, die unser Leben überhaupt erst so richtig ausmachen ist es nicht ungewöhnlich, dass sich so manche Menschen von einer Beziehung, in der sie sich aktiv befinden, auch einmal zurückziehen wollen.
Wenn Du Dich aktuell, aufgrund irgendeines oder mehreren, für Dich persönlich wichtigen Gründen, zu diesem Personenkreis zählst und findest, dass Du von Deinem derzeitigen Partner oder Deiner Partnerin eine Auszeit brauchst, OHNE Schluss zu machen, bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass Deine Beziehung zum Scheitern verurteilt ist.
Wohlgemerkt sollte für Dich allerdings sein und das möchte ich in diesem Artikel auch persönlich unterstreichen, dass allein schon der Gedanke daran und das Gefühl dahinter, ein eindeutiges Zeichen dafür sind, dass es wirklich tiefgreifende Probleme in Deiner Beziehung gibt, die angegangen werden müssen. So oder so!

Die Wahrheit im Kern der Sache

ist, dass die Kommunikation mit einem Partner, von dem Du denkst, dass es eine gute Idee wäre, einige Zeit auseinander zu sein, wahrscheinlich nicht mit Feiern und Ermutigung erfüllt wird. Wahrscheinlich wird es für die betreffende Person ziemlich schwierig sein zu akzeptieren, dass man sich im wesentlichen, wenn auch nur für eine absehbare Zeit, „verabschieden“ möchte – ohne sich mit all den Folgen einer Trennung auseinander zu setzen.
Anstatt das Pflaster also abzureißen, ist eine Beziehungspause, nichts anderes als eine Taktik, die gewöhnlich verwendet wird, um langsam aus einer Beziehung herauszukommen, eben aufgrund aller Ängste und Unsicherheiten, die mit der Trennung verbunden sind.
Es ist zum einen daher auch völlig verständlich, warum dies mitunter auch „leider“, eine doch recht weit verbreitete und akzeptable Art und Weise ist, Beziehungsfragen zu bewältigen.
Zum anderen ist es, sofern das Urteil zur Trennung zu diesem Zeitpunkt schon für einen von beiden feststeht, eine eher feige und respektlose Art, den oder die andere, von dem man einmal behauptet hat, die betreffende Person zu lieben, einer solchen emotionalen Folter auszusetzen.

Ich nehme mir heute einmal die Zeit, um Dir hier einen guten Mittelweg zu zeigen, in der Hoffnung darin, dass es hilfreich sein könnte – Für euch BEIDE! Ein Artikel um besser zu verstehen, wann man eine Auszeit in der Beziehung ausruft und vor allem, wie man es macht.
1. Sei ehrlich mit dir selbst

Du hast Dich entscheiden, eine Beziehungspause zu machen. Gut! Dann sei erst einmal ehrlich zu Dir selbst, warum du Dich so fühlst, wie Du Dich aktuell gerade fühlst. Was geht in Dir vor wenn Du an ihn oder an sie denkst? Obwohl es nicht verkehrt ist, mitten in der Ungewissheit zunächst einmal emotionalen wie auch persönlichen Abstand vom Partner zu nehmen, ist es hier erst einmal an der Zeit, zu kommunizieren, sich zu öffnen und zu versuchen, die Dinge als Team zu lösen“. Dies ist absolut notwendig bevor Du überhaupt erst zur Entscheidung greifst, die Pause als „vorletztes“ Mittel zu nehmen.

Natürlich macht ein abrupter Abbruch und ein sich in die Defensive bewegen in manchen Fällen auch Sinn. Beispielsweise nach einer Untreue oder nachdem eine heftige Lüge oder dergl. ans Licht gekommen ist, sollte zunächst immer erst in die Defence gegangen und der Kontakt vorläufig eingestellt werden. Die Dauer ist hier von der Schwere & Härte der einzelnen Situation und der moralischen sowie charakterlichen Einstellung der jeweiligen Personen individuell abhängig.

Generell gilt: Entscheidungen zu treffen über so etwas, dass bei Deinem aktuellen Freund oder Deiner Freundin, ein traumatisches Erlebnis verursachen kann erfordert Raum und Ruhe. Tja!… Und so ist manchmal eine Beziehungspause der beste Weg, um sich wirklich zu konzentrieren.

Eine Pause wie schon eben im Ansatz kurz erwähnt, als „Deckung“ zu verwenden, um wirklich aus einer Beziehung herauszukommen, ist jedoch nicht die beste Vorgehensweise, besonders dann nicht, wenn Dein Partner / Deine Partnerin Dir vertraut und an Dich glaubt wenn Du aktuell „nur“ mit Deinen Gefühlen im Clinch liegst.

2. Konfrontiere sie oder ihn mit dem Problem

Eine Beziehungspause und hier hast Du meine persönliche Meinung dazu, ist oft der Weg des Feiglings der versucht, sich so aus einer Beziehung zurückzuziehen umso nach Möglichkeit, ohne großen, moralischen Kraftaufwand für eventuelle Schadensbegrenzung am Ende aufkommen zu müssen.

Klar! … Es kann verlockend sein, sich aus einer Beziehung zu lösen, anstatt eine endgültige Entscheidung zu treffen, um so vielleicht unangenehme Gespräche mit dem Partner zu führen der, anders als Du, wahrscheinlich händeringend versucht, die Probleme gemeinsam bearbeiten und lösen zu wollen.

Wenn du Unsicherheit gegenüber Deinem Freund oder Deiner Freundin empfindest, MUSST Du die Karten offen auf den Tisch legen und natürlich dabei auch Fragen stellen, die sich sowohl für Dich als auch für sie oder ihn, unangenehm anfühlen. Einfach so abhauen ist keine Lösung! Und was noch wichtiger ist: Eine Beziehungspause ist übrigens auch keine Lösung. Zumindest weder mittel – noch langfristig! Das schreibe ich Dir auch aus persönlicher Erfahrung. Es ist wichtig, wichtige Informationen weiter zu geben und zu erhalten. Es ist wichtig auch zuzuhören! Deinem Partner, Deiner Partnerin, welche Dir vielleicht Dinge sagen wird, die Dir in dem Moment, sicherlich nicht so in den Kram passen.

Letztendlich ist es an der Zeit, einen Dialog zu beginnen! Wenn Du einmal versucht hast, Deine Probleme mit Dir und ihm oder ihr, zu bearbeiten und/oder die Entscheidung getroffen hast, dass dies eben keine Zeitverschwendung sondern eher Teil eines größeren Umgruppierungsprozesses ist, dann ist es Zeit für…

3. Die Regeln besprechen

Wenn Du und Deine Partnerin oder Dein Partner entscheiden, dass eine Beziehungspause die beste Vorgehensweise sein kann eurer Beziehung noch eine Chance zu geben, ist es absolut wichtig, dass Ihr die Regeln der Pause besprecht, um weitere Verwirrung auf der ganzen Linie zu vermeiden. Ich höre & lese häufig von Paaren, die eine Pause machten und dann wieder zusammenkamen, nur um enttäuscht zu sein, wenn eine Person herausfand, dass ihr Partner oder seine Freundin mit anderen Leuten ausgegangen war und / oder geschlafen hatte.

Es ist wichtig zu verstehen, dass eine Pause bedeutet, dass man ALLEINE ist OHNE SINGLE zu sein! Bedeutet, dass eine Auszeit kein Freifahrtschein ist, sich div. sexuellen Orgien hinzugeben um danach, wieder das „Vertraute“ aufzusuchen nachdem man sich wie so ein Schwein oder eine Sau im Dreck gesuhlt hat. Was während einer Beziehungspause passiert sollte also immer fair ablaufen.

Ein Gespräch über die genauen Bedingungen einer vorübergehenden „Spaltung „ ist und bleibt der beste Weg um sicherzustellen, dass beide Menschen das Beste aus der Pause herausholen, ohne die Beziehung weiter zu belasten.

4. Akzeptiere bitte die Tatsache,

dass eine Auszeit in den meisten Fällen leider zur Trennung führt. Das soll jetzt keine Schwarzmalerei bedeuten. Meine persönliche wie auch berufliche Erfahrung zeigt mir allerdings Zahlen auf, die nicht vom Tisch zu reden sind. Ich persönlich bin zu der Ansicht gekommen, das nicht einmal gutes Drittel der Paare, die sich in so einem Ausnahmezustand befinden, auch tatsächlich wieder zusammen kommen und danach glücklich und zufrieden harmonieren.

Damit eine Pause effektiv ist (weil dies ein sehr schwieriges Gebiet ist), müssen gemeinsame Vereinbarungen, Endziele und Timeline-Marker vorhanden sein. Eine Beziehungspause auf unbestimmte Dauer ist keine nach Regeln geklärte und klar strukturierte Sache. Ich persönlich finde, dass eine Auszeit von 4 bis wirklich maximal 6 Wochen ausreichend sind, um entweder zueinander zu finden oder endgültig getrennte Wege zu gehen. Alles andere ist emotionale Folter, da durch diese Ungewissheit und den einhergehenden Kontrollverlust, dem Wahnsinn im eigenen Kopf, Tür & Tor geöffnet wird. Dies gilt ganz besonders, für den Part, der unter der Auszeit vermutlich auch am meisten zu knabbern hat. Was übrigens nicht gerade förderlich für die eigene Lebensqualität und dem eigenen Seelenheil ist.

Wenn es Dir schwer fällt, ein offenes Gespräch zu führen, dann rede verdammt nochmal darüber!
Was genau möchtest Du gerade in Deiner Beziehungspause machen und was versprichst Du Dir davon?
Worauf willst Du Dich mit Deiner Frau oder Deinem Mann einigen?
Was würde für euch beide eine Trennung bedeuten?
Es könnte nämlich, wie so oft ein Zeichen dafür sein, dass sich eine Trennung abzeichnet. ..

Fakt ist… Eine Beziehungspause heilt oder repariert nicht. Es friert das Problem lediglich ein, wo es ist, und nichts wird verändert.

Es ist einfach auch oft, dass es so kommt, dass zwei Menschen ihre gegenseitigen Bedürfnisse einfach nicht miteinander in Einklang bringen können, was wiederum wirklich schmerzhaft sein kann, besonders wenn es noch eine starke Bindung gibt. Deshalb kann es hier viel produktiver sein, dem Drang sich trennen zu wollen, zunächst einmal zu widerstehen und sich stattdessen zu bemühen, die Schwierigkeiten gemeinsam zu überwinden.

Wenn sich dann die Dinge am Ende doch noch auflösen und es nichts mehr zu retten gibt, dann kannst Du wenigstens gehen mit dem Wissen, dass Du es wenigstens versucht und alles gegeben hast.

In diesem Sinne…

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Bild von Metin Sen

Metin Sen

Eigentümer und Coach

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