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Warum Freundschaft Plus ganz einfach nur scheiße ist…

Junger Mann und junge Frau stehen in leicht unterschiedlichem Abstand versetzt hintereinander und sehen in die Kamera. Über dem Bild prangt der Schriftzug: "Warum Freundschaft Plus einfach nur scheiße ist..."
Wieder mal ein so schöner Begriff aus der Hollywood – „Traum“fabrik.

… Freundschaft Plus …

Von der Kondomindustrie gern gesehen, von Frauenzeitschriften und Männermagazinen bestärkt und von Filmen wie „Freunde mit gewissen Vorzügen“ in die Gehirne der Menschen regelrecht reingehämmert, zeigt uns dieses „Beziehungsmodell“ auf, wie leicht der Mensch durch die Matrix beeinflussbar ist und mit welcher Arroganz, ja sogar Ignoranz, der Mensch glaubt, sich auch hier wieder über die Gesetze von Mutter Natur stellen zu können.

Doch warum überhaupt die „Idee“ Freundschaft Plus?
Und ist es wirklich eine gute Sache welche die Gesellschaftsform von heute, einen Schritt weiter in die Moderne bringt?
Sind oder werden wir, diesem Modell folgend, immer moderner und wie ist es um die kurz -, mittel – und langfristige Entwicklung?

Nun, Menschen die so ein „Freundschaft – Plus“ – Modell anleiern, ziehen den Vorteil aus der Sache, dass sie jederzeit wieder aus dieser „Beziehung“ wieder heraus kommen können. Das klingt irgendwo feige – nicht wahr!? Und genau das ist das Problem an der Natur dieses Modells. Es unterliegt eben nicht natürlichen Gesetzen und war, ist und bleibt nicht im Sinne von Mutter Natur‘s Gesetzgebung. Zwei Menschen, die für sich erkennen, dass zwischen ihnen irgendwo „die Chemie stimmt“, beginnen ihre Liaison damit, im Vorfeld Gefühle verhandeln zu wollen. Das ist so ziemlich das Selbe, wenn ich vor dem Kino mit einer Dame vereinbare, dass sie keine Angst bekommen und keinesfalls Regung zeigen und zusammenzucken darf, wenn wir uns jetzt gleich den Ultra – Horrorschocker an der Leinwand reinziehen. Die Probleme die so ein Modell mit sich zieht ist, dass sich früher oder später der oder die eine (meist sind es die Mädels), sich in den anderen oder die andere verliebt. Wobei ich hier gleich auf Punkt 1 von 5 wesentlichen Gründen kommen möchte, die ganz klar dagegen sprechen, sich auf so ein „Game“ einzulassen…

# 1: Gefühle sind nicht verhandelbar.

Dies ist eines der größten Probleme und wird früher oder später zu Konflikten führen besonders dann, wenn diese besonderen, „mehr als (nur) Freundschaft“ Gefühle, nicht auf Gegenseitigkeiten beruhen und von der ein oder anderen Seite auch nicht erwidert werden .

# 2: Arbeitskollegen!?

Zwangsläufig kommt es, auch erfahrungsgemäß, besonders hier zu Schwierigkeiten. Eben weil die ganze Dynamik bei der Arbeit von persönlichen Gefühlen beeinflusst werden. Oftmals greifen berufliche Entscheidungen am Arbeitsplatz auf die Beziehung über oder umgekehrt. Wie schon erwähnt: Gefühle sind nicht verhandelbar!… Und gerade an so Orten wie dem Arbeitsplatz, der Uni oder der Schule sind sie auch noch unberechenbar.

# 3: Geschäftspartner?

Ihr habt geschäftlich miteinander zu tun oder arbeitet in der gleichen Branche? Hier nehme ich doch gleich einmal den besagten und bekannten Film: „Freunde mit gewissen Vorzügen“, mit Justin Timberlake und Mila Kunis in den Hauptrollen, als dass schöne Beispiel schlechthin. Es ist schwer gegenüber Verhandlungs – und Geschäftspartnern professionell auszusehen, wenn ersichtlich ist, dass Du mit einer gewissen Person aus Deinem Businessumfeld, sexuellen intercourse hattest oder immer noch hast. Besonders peinlich wird es, wenn auch noch jemand anfängt, darüber zu tuscheln. Schlimmer noch!… Über die Tatsachen zu plaudern, dass Du mit diesem und jenem geschlafen hast. Du denkst es kann dann noch nicht schlimmer kommen? Oh‘ doch! Supergau hier: Wenn es im Bett nicht so sonderlich lief und Du dann auch noch als 14 Sekunden Loser oder als Brett im Bett dastehst.

# 4: gleicher Freundeskreis?

Ihr beide kommt aus derselben Clique und habt somit einen gemeinsamen Freundeskreis. Bedenke auch hier, dass wenn gewisse Gefühle nicht erwidert werden, der oder die andere sich abgewiesen, verletzt, gekränkt, dadurch vielleicht sogar persönlich angegriffen fühlt. Es ist auch so ein typisch menschliches Verhalten, nicht erwiderte Gefühle zu persönlich zu nehmen und sich den Glauben hinzurationalisieren, dass der oder die andere, einen „aus böser Absicht heraus“ nicht liebt und diese Gefühle deshalb nicht erwidert. Somit sind Streitigkeiten und eine mögliche Spaltung im social-circle, praktisch schon vorprogrammiert.

# 5: Wenn kommt was kommen musste…

Bei Beendigung eines solchen Modells ist es praktisch unmöglich, für den oder die „Verlassene“, positiv darauf zu reagieren. Man weiß auch nie, wie genau die jeweilige Person auf diese „Abweisung nach all den schönen Momenten“ reagiert. Von Mensch zu Mensch unterschiedlich! Wenn sich er oder sie, zu Unrecht behandelt oder verurteilt fühlt, dann kann und wird mitunter dieser Mensch, es auch in vielen verschiedenen Möglichkeiten ausleben und es Dich dementsprechend wissen lassen.
Im Zustand der emotionalen Verletzlichkeit, kann selbst der disziplinierteste Mensch die Kontrolle verlieren. Er oder sie, kann zum (einen für ihn oder sie berechtigten) „Gegenschlag“ ausholen, Dich in seelische oder materielle Unkosten stürzen, Dich verbal oder vielleicht sogar körperlich verletzen. Ignoriert wird plötzlich das „Abkommen“ welches zuvor getroffen wurde! Ja, wen wunderts!? Sicherlich bestätigen (Polaritätsgesetz) auch hier wieder Ausnahmen die Regel. Doch erfahrungsgemäß liegen diese „Ausnahmen“ schon eher im Bereich der Einzelfälle und sind doch sehr selten.

Letztlich bleibt es wie es auch ist

und ich persönlich sehe „Freundschaft +“ als ein Beziehungsmodell, erfunden von Feiglingen für Feiglinge!
Eine qualitativ, hochwertige Frau, eine Dame von Welt, eine richtige Alphafrau, kassiert NIE die halbe Miete und gibt sich auch niemals so unter Wert her.
Und ein ganzer Kerl, ein richtiger Mann, ein Typ der seinen Charakter und seine Männlichkeit auch besitzt und nicht von einem Fahrzeugtyp oder einem Fitnessbody abhängig macht, der wird auch immer , ohne Angst in den Augen, dass Risiko in Kauf nehmen, den Weg zu Ende zu gehen mit dem Wissen, dass selbst wenn diese Liebe, diese wundervolle Sache zwischen 2 Menschen, diese richtig feste und innige Beziehung, DIESES BESONDERE, einmal zerbrechen sollte, er nicht nur „ein Freund mit gewissen Vorzügen“ war, sondern Teil von etwas BESONDEREM gewesen ist.

In diesem Sinne…

MANN GEGEN MANN – 4 –

Unterhalten wir uns doch heute einmal, über das schöne Thema: Männliche Basis!

Mann sein ist nicht, ein Seminar besuchen, Verhalten nachahmen oder noch besser, sich Affirmationen an zu konditionieren. Mann sein bedeutet auch nicht, den „white knight“ zu spielen und darauf zu hoffen, dass sich Deine Zukunft schon „irgendwie“ nach Deinen Vorstellung gestalten wird. Wenn Du so weiterhin dahin „existierst“, glaub mir, dann wird es bei nichts anderem bleiben, als bei Deiner Vorstellung! Du bist auf der Suche nach einer passenden Freundin? Du möchtest gerne wen Interessantes kennenlernen? Du möchtest gerne das Herz einer Frau erobern die Dir bereits bekannt ist?… Bei der Du wohlmöglich sogar den Boden anbetest auf dem sie geht und sie noch nicht einmal von Deiner Existenz Kenntnis genommen hat?… Dann geh verdammt nochmal hin und hole sie Dir!

Doch geh mit Bedacht vor, leg sie ab, diese … Bzw… DEINE „erlernte Hilflosigkeit“! Wenn Du es nicht alleine schaffst, dann such Dir zumindest jemanden, der Dir dabei hilft. Das muss auch nicht unbedingt ich sein und es muss auch nicht gleich sofort geschehen, nur bitte UNTERNIMM etwas! Substanz lässt sich nur schaffen, wenn man auch bereit ist, etwas zu tun und auch dafür zu opfern!

Du willst ein ganzer Mann sein und auch als solcher wahrgenommen werden? Dann setz Deinen Hintern in Bewegung und klick nicht gleich die nächste Webseite an weil Du jetzt erst „mal weiter surfen willst“. Setz Dir, am besten jetzt gleich und gerade für Dich selbst, ein Zeichen!

Ach!… Du gehörst lieber zu Denen, die die Verantwortung gerne an Andere abgeben? …

Woran liegt‘s? Hast Du Schiss? Angst davor, endlich einmal Verantwortung für Dich selbst zu übernehmen? Gehörst Du vielleicht sogar auch zu den Typen, die in den Clubs am Abend, gerne mit aufgepumpten Oberkörper rumlaufen, „Stärke“ lediglich „demonstrieren“ und wenn es dann hart auf hart kommt, auf das rechtzeitige Eintreffen des Türstehers hoffen und/oder schlimmer noch… Die Schnauze für ihre Überheblichkeit voll bekommen und dann zur Polizei rennen und eine Anzeige erstatten weil sie genau das gelernt haben… Verantwortung abzugeben und hilflos zu sein!? Weil sie als Mann im Kampf, bei der Verteidigung ihrer eigenen Person so kläglich versagt haben??!…. Ist ja auch megaattraktiv, oder!? Ein Mann der davon läuft wenn es wirklich darauf ankommt!…. Ein Mann der andere Männer braucht um sich selbst zu schützen! … Wenn dem so ist, dann hast Du mein Mitgefühl mein Freund! Im Ernst! Du hast mein aufrichtiges Beileid und mein Mitgefühl! Wenn Dir das reicht dann ist es gut! Wenn Du aber mehr haben willst, nicht nur mein Mitgefühl, sondern auch Dinge wie Achtung, Respekt und die Anerkennung anderer in Deinem Umfeld, dann solltest Du Dich langsam mal an die Arbeit machen.

Um auf das Ende des Thema „Kampf“ zu kommen und diesen Artikel abzuschließen…

Unter Umständen mein Freund und glaub mir, auch wenn Frauen sagen, dass sie keinen „Schläger“ an ihrer Seite haben wollen (Wobei wir hier „Schläger“ und „Krieger“ unterscheiden müssen; Doch dazu mehr ein anderes Mal), so wollen sie doch einen Mann, der jederzeit und an jedem Ort, in der Lage ist, sie und auch sich selbst, verteidigen zu können und das nicht nur mit Worten! „Das Wort, ist nur der Schatten der Tat!“ Die großen Feldherren und Anführer der Geschichte wussten das und gerade die FRAU, sei es Deine aktuelle Freundin oder die attraktive Lady die Dir grad auffällt, weiß dass auch! Sie kann auch gar nicht anders! Warum? – Ja WEIL SIE EINE FRAU IST! Weil in ihrem Hirn ein Abschnitt aus einer längst vergangenen Epoche heute noch aktiv ist und bleibt. Und zwar genau der Bereich, der dafür sorgt, dass in ihren Augen, ein bestimmter Mann attraktiv erscheint. Ein Mann der eben nicht klein beigibt und sich zu helfen und vor allem zu verteidigen weiß. Ja was dachtest Du denn??!

Guten Morgen!

Diese „Betaregeln“ (Verantwortung abgeben usw.) der heutigen Zeit, die dafür verantwortlich sind, warum im Lauf der Jahre eine Vorherrschaft des kläglichen Versagens in Mode gekommen ist und von den Medien auch noch schön geredet wird , wurden doch nur von Leuten geschaffen die selbst in dieser Welt von einst nicht mehr klar gekommen sind. Sei es aus Bequemlichkeit, Angst oder einfach nur Dummheit! Eine Welt in der Dinge wie Stärke, Mut, Tugend, Werte, die Oberhand hatten, ging größtenteils und kläglich verloren. Mitunter durch so genannte „Männer“, die das Sagen sowie das Kommando, ja, Ihre eigenen Entscheidungen und ihre persönliche Verantwortung und somit ihre Macht und ihre Männlichkeit, im guten aber fälschlichen Glauben an andere, manchmal auch dummerweise, in die Hände der Partnerin abgegeben haben. Ohne es zu merken, haben sie sich selbst „entmannt“ und das auch noch, ohne sich zuvor einmal zu fragen, ob es denn nun die Aufgabe der Frau ist oder die des Mannes sich selbst, sie und vor allem (Wobei wir wieder bei dem Gehirnabschnitt vergangener Epochen wären) den NACHWUCHS, die Kinder, also die Reproduktion Deiner und VOR ALLEM IHRER Selbst zu BESCHÜTZEN!

Ich kann hier nur aus meiner eigenen Praxis sprechen und erneut sachlich und nüchtern zu Protokoll geben, dass sich gerade kurz nach der Silvesternacht 2015/16, außergewöhnlich viele Männer aus dem Großraum Köln bei mir gemeldet haben, weil ihre Freundinnen mit ihnen Schluss gemacht haben. Bemerkenswert in dieser, bislang hier bei mir, noch nie da gewesenen „roten Faden“, hatten fast alle Trennungsmuster, nahezu alle etwas gemeinsam. In 9 von 10 Berichten und das ist nicht gerade wenig, wurden die Freundinnen (die einen mehr, die anderen weniger) unfreiwillig in die negativen Ereignisse um den Kölner Dom in jeder Nacht reingezogen. Ebenso hatte jeder dieser Berichte gemeinsam, dass die betroffenen Männer, ihren Freundinnen nicht beistehen konnten (Schön hinrationalisiert! Eher aus Angst nicht wollten) und Zwei von ihnen gaben sogar offen zu, Angst gehabt und auf der Suche nach einer Polizeistreife, vor div. Vermeintlichen Unruhestiftern und Angreifern, geflüchtet und ihre Freundinnen allein und somit im Stich gelassen zu haben.

Da frage ich mich: Ist dieses Verhalten noch kongruent zu einem männlichen Selbst?!

Wie sieht denn in Deinen Augen männliches Verhalten aus?… Ich frage Dich mein Freund!… Dich ganz persönlich!! …

Ein Mann, der vor den Augen seiner Freundin im Club von einem aggressiven „Möchtergern“ eingeschüchtert wird und noch schlimmer, sie auch noch in die peinliche Lage bringt, ihn unbedingt verteidigen zu müssen?! … Oder eher ein Mann, der sich in erster Linie benimmt wie ein Mann! Der das Kommando übernimmt, sich dem „Gernegroß“, ohne seine Freunde, ohne irgendwelche Tricks oder gar Waffen oder mit so feigen Aussagen wie: „Ich hol gleich meine Brüder!“ oder „Schlag zu und ich zeig Dich an!“ gegenüber stellt. Ein Mann, der gleich klar stellt: „Hey Meister! Lass mich und/oder mein Mädchen in Ruhe!“. Ein Mann, der seinen MANN steht und notfalls MANN GEGEN MANN in den Kampf geht! Ohne Angst in den Augen und auch mit der Bereitschaft, das Risiko einzugehen, eine auf die Mütze zu bekommen, mit anderen Worten, den Kampf im schlimmsten Fall auch zu verlieren! Na!?… Wer wirkt auf Dich denn „männlich“? Erschrick jetzt bitte nicht mein Freund, dass Selbe sieht Frau bei dieser Vorstellung ganz genau so! Sie kann aufgrund ihres „Programmes“ in ihrem Kopf auch nicht anders!

Es ist völlig okay, an einer Herausforderung zu scheitern. Es ist absolut okay, mal zu verlieren. Es ist völlig in Ordnung, in einem Zweikampf den Kürzeren zu ziehen. Doch eines ist niemals okay! … Aufzugeben ohne es wenigstens zu versuchen! Sich stattdessen der eigenen Angst hinzugeben… Feiglinge tun genau das, wie sie auch sonst in anderen Lebenslagen ganz einfach versagen!

„Wie geht der Starke in den Tod?“

– Der Krieger antwortet:

Die Haltung, die der Mensch dem Tode gegenüber einnimmt, verdeutlicht innerlich, seinen wahren Wert zu sich selbst. Der Schwache zittert vor dem Tod, wie er auch vor dem Leben zittert!“

In diesem Sinne…

MANN GEGEN MANN – Teil 3 – Der Auftrag –

In unserer letzten Folge griffen wir die Thematik mit der Selbstverantwortung auf und warfen einen Blick auf so Dinge wie Ehre, Stärke und Verwundbarkeit. Fahren wir mit dieser kleinen Liste fort und stellen wir uns heute gleich einmal die Frage: Was bedeutet Integrität, im Leben eines Mannes? Was ist denn damit überhaupt gemeint, wenn Leute über so Dinge wie männliche Präsenz sprechen? Was gibt es denn unter diesem „Kodex“ zu verstehen und was ist denn die Aufgabe, dieser Auftrag, den Mutter Natur Dir als Mann denn mitgegeben hat, damit Du auch die Möglichkeit hast, Dein Genmaterial auch weiter zu geben?..

Integrität! – Auch so ein Thema! Gerade dieser Inhaltsstoff trennt die Jungs von den Männern! Also diesen Punkt besser mehrmals durchlesen! Während die „Boys“ gerade am Anfang blenden, die Frauenhelden spielen, lügen, billige Tricks und „Pick – Up“ Methodik anwenden und dann auch noch von persönlicher Bereicherung und Persönlichkeitsentwicklung sprechen, ist der wahre Mann, stets darum bemüht, gerade dies zu vermeiden! Denn Fakt ist, dass ein Typ, der sich als etwas ausgibt was er gar nicht ist, über kurz oder lang, immer ein einsames und gequältes Dasein fristen wird. Sicher zieht das noch bei den jüngeren Mädels, die meinetwegen selbst noch in der Entwicklung stecken oder selbst keine charakterliche Stärke besitzen und ihr Heil darin suchen, von Mann zu Mann zu tingeln um eines Tages dann, am Ende ihrer „Blütezeit“ festzustellen, dass sie nur „den Richtigen“ nie gefunden haben. Problemfrauen!… Mit denen Du Dir nur Ärger ins Haus holst. Frauen denen es nur um Bestätigung geht, weil ihnen selbst das innere Licht fehlt, dass wirklich Wichtige im Leben zu erkennen! Und mal im Ernst!… Willst Du Dir so etwas antun? Eine Frau an Deiner Seite hegen und pflegen, die von „der wahren Liebe“ täglich irgendeinen schlauen Spruch auf Facebook postet, selbst aber keinen blassen Schimmer davon hat, was diese heiligen 3 Worte im Kern tatsächlich bedeuten?! Bei einer richtigen, hochkarätigen und qualitativ sehr guten Frau, die Lebenserfahrung hat und damit ein Gespür an den Tag legt, die Worte eines Mannes darin zu analysieren, ob auch die Tiefe seiner Aussagen vorhanden ist, sieht das Ganze schon anders aus. Unterbewusst „scannen“ Frauen, noch während Du am Erzählen bist, jede Regung von Dir! Sie entscheiden über Annahme und Ablehnung Deiner Person innerhalb weniger Augenblicke! Täusche Dich also nicht, auch wenn sie Deinen Storys auch noch so „aufmerksam“ zuzuhören scheint!

Intelligenz – Ein schöner Geist ist immer sexy! IQ-Punkte wirken zwar groß, sind aber nur ein Stück des Kuchens. Besonders gut aussehende und schlaue Frauen mit genügend Männererfahrung (Im charakterischen Sinne) wissen genau, dass gebildet nicht gleich Intelligenz verspricht! Kritisches Denken, ein unstillbarer Durst nach Lernen und ein sich unverwechselbarer „Selbst-Ausdruck“, ebnet nahezu jedem Mann den Weg, die Frau seines Lebens nicht nur zu finden, sondern auch zu halten. Mir persönlich ist es z.B. Scheißegal, wie „wunderschön“ diese Frau da vor mir ist!… Im Ernst jetzt! Schöne Frauen gibt es wie Sand am Meer! Wenn ein Mensch mich nicht mit seinem Geist locken kann, mir charakterlich nicht gewachsen, seine bzw. ihre Aussagen mich nicht überzeugen und mit mir nicht auf gleicher Augenhöhe begegnet, wird die sexuelle Chemie über kurz oder lang auch verschwinden. Tja, und gerade Frauen haben diese „Intuition“ in sich, besonders beim männlichen Balzverhalten, zwischen den Zeilen zu lesen.

Sinn für Humor Oja!… – Ein Mann, dem ein gewisser Sinn für Humor fehlt, ist wie eine kalte Dusche am Morgen. Es ist unmöglich für nahezu JEDE FRAU, mit jemandem, der ultraliteral, hyperernst ist und der Lachen mit einer Seltenheit verbindet, ein angenehmes Miteinander zu verknüpfen. Für Frauen mein Freund, zählen mitunter Intellekt und Humor! Sie sind untrennbare Bettgenossen. Die Nuancen von Männern „lesen“ und erkennen Frauen daran, wie viel Spaß der Mann in die aktuelle Situationen mit einbringt. Doch Vorsicht! Nicht jede Art von Humor ist gut! Selbst wenn ein Kerl für sie „heiß“ ist!… Wenn seine Version von „funny“ nicht mit ihrer Art und Verständnis von Witz und Humor synchronisiert werden kann, endet der ganze „Spaß“ in einer Sackgasse in der sie nur ein gequältes Lächeln für Deine „Scherze“ übrig hat!

Wärme! – Es ist immer anstrengend, immer und überall, ein Mitgefühl, Empathie, und/oder ein Lächeln für Situationen des täglichen Lebens heraus zu bringen. Besonders dann, wenn man meinetwegen selbst einen schlechten Tag hat. Doch ein einfaches Lachen, zeigt Charakterzüge eines Mannes für eine Frau auf, die sie im wahrsten Sinne des Wortes „entwaffnen“.

Großzügigkeit! Nur zur Info: Das ist das Gegenteil von Geiz! Gerade in der „Pick Up Szene“ hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, dass man im Club niemals einer Frau etwas ausgeben darf! Wie dämlich diese althergebrachte Weisheit ist, erkennt man schon an der logischen Tatsache, dass mitunter viele Frauen mit denen ich zu tun hatte, mir berichteten, wie gerade diese „Nichtbeachtung“ dieser Gentleman – Etikette, ein Missfallen in ihnen auslöste. Doch Achtung!… Hier kommt es nicht darauf an, ob Du ihr was ausgibst – Der ZEITPUNKT sowie die eigentliche Dynamik dahinter ist entscheidend! Zu früh, bist Du nur einer dieser langweiligen Typen, der sich die Zeit und Gunst einer Frau „erkaufen“ will und von denen viele die Schnauze bereits gestrichen voll haben. Zu spät, oder gar nicht, lassen Dich einfach nur geizig erscheinen! Nicht nur geizig mit Geld sein bedeutet, gerade für hochkarätige Frauen, auch knauserig mit Gefühlen umzugehen! Während Verschwendung von Geld und Emotionen auf einen Mangel an Kontrolle und/oder Selbstwertgefühl hinweisen, ist bei solchen „Topfrauen“, dass Zählen von Euros und Cents ein klares Anzeichen dafür, dass dieser Typ da vor ihrer Nase, eben nicht so sexy ist, wie er am Anfang noch zu sein schien. Für dieses „Neandertal – Denken“ tief in ihrem Gehirn, Amygdalabereich usw… Und zwar bei nahezu JEDER Frau zählt: „Wer sich finanziell zurückhält, der tut dies auch körperlich oder emotional. Basta!“

Zärtlichkeiten – Zuneigung mein Freund, ist nichts anderes als Wärme in Aktion! Merk Dir das bitte! Einen sanften Kuss auf den Nacken, ein Streicheln über ihre Haare und über das Gesicht, das zärtliche Halten ihrer Hände beim Kuss…. Ja!… Das sind so die Dinge die jeder Mann wissen sollte! „The right touch to right time“, führt unter anderem fast immer zum Sex. Zwangsläufig!

Sei geistreich! – Vor ziemlich langer Zeit war ich selbst noch ein kleines Kerlchen, der zwar ehrgeizig war, dem aber innerlich immer „etwas“ fehlte. Was ich über die Jahre hinweg aber gelernt und verinnerlicht habe ist, dass genau diese Art von „Ehrgeiz“ oft Masken von Unsicherheit, Habgier und Aggressionen sind. Eigentlich war mir das schon viel früher klar, nur fuhr ich damals auf dieser „Betaschiene“, die mir selbst nie gestattete, mir meine Fehler einzugestehen und nicht die Größe aufzubringen, mir einmal selbst die Wahrheit zu sagen! Diese „Qualitäten“, die für keine Frau attraktiv sind, „Beta-Züge“ abzulegen oder zumindest daran zu arbeiten, ist jedoch, auch aus meiner eigenen Erfahrung, gar nicht einmal so schwer. Auch hier bedeutet, dass die Einsicht, der erste Schritt zur Verbesserung ist! ACHTSAMKEIT mein Freund! – Ist genau die Fähigkeit, bewusst, nüchtern und objektiv, in dem Moment der gerade da ist, auch wenn dieser Moment gerade vielleicht schmerzhaft sein sollte, zu beobachten und mit Bedacht zu handeln!- Es ist die ultimative Form des Ehrgeizes, nicht nur, weil es eine Verpflichtung zur persönlichen Entwicklung darstellt, sondern auch, innerlich dazu beiträgt dieses „Inner-Circle“, diesen Kern in Dir, diesen ganzen Mann, täglich weiter zu formen und zu stärken. Ein Mann, der ruhiger Zuversicht ist, der in nahezu jeder Lage ruhig und angesichts der Herausforderungen, zentriert und konzentriert bleibt, der strahlt einer Frau gegenüber genau das aus, was diese wiederum als dieses berühmte „gewisse Etwas“ wahrnimmt!

Partnerschaft! Auch so ein Ding!… – Der einzige Ort, wo ein Mann eine Frau tatsächlich dominiert bzw. den Gesetzen Muttar Natur entsprechend, dominieren sollte, ist im Schlafzimmer!… DOCH MOMENT!… Voraussetzung auch hier: Es handelt sich wirklich um einen Mann und nicht um einen, der denkt er wäre Einer! Denn diese „Dominanz“ von der ich spreche, hat nichts mit „beherrschen“ oder „besitzen“ zu tun! Ein Mann, der versucht, eine Frau zu beherrschen oder gar zu besitzen; Typen die keine Notwendigkeit für so ein – oder anderen Kompromiss erkennen, die Dinge wie Gegenseitigkeit, Kommunikation und Respekt nicht verstehen, werden schneller als ihnen lieb ist, die Macht und auch die Waffen der Frauen deutlich zu spüren bekommen… Früher oder später!

Sexuelles Vertrauen! Mal aus ganz anderen Augen betrachtet… – Wahres sexuelles Vertrauen hat nichts mit der Penisgröße, glatte Bewegungen und Kerben in Deinem Bettpfosten zu tun! Es ist ein Ambiente von Ruhe, eine reine, „destillierte“ Fähigkeit, seinen Körper und den Atem einem, sagen wir einmal „sinnlichen Verweilen im Moment“ hinzugeben. Die Fähigkeit, dieses Gefühl von Stärke und dabei gleichzeitig Verletzlichkeit auszustrahlen… Einer Frau, in genau diesem Moment, diese Verlorenheit spüren zu lassen, dabei aber voll anwesend zu sein… Genau das ist es, was in den Augen der meisten Frauen, diesen sexuell aufgeladen Mann ausmacht. Diesen Kerl, der das Kommando über seine Triebe hat und fest in seinen sexuellen Ausdrücken verwurzelt ist. Nicht dieser Typ, der voller Selbstzweifel ständig auf die Uhr glotzt um zu sehen, dass er es ihr „ja lange und gut genug genug“ besorgen kann. Nicht der Junge, der damit regelrecht um Bestätigung bettelt, indem er sie dann auch noch frägt, wie er denn so gewesen sei, schlimmer noch, sich nach ihren früheren Bettgeschichten erkundigt um für sich selbst Vergleiche anzustellen. Nicht dieses Weichei, dem ständig gesagt werden muss wie „groß“ Seiner den nun sei und wie toll er doch ist. Sexualität in dieser Form mein Freund, ist nichts weiter als MATRUBIEREN IN EINER FRAU und keine PRÄSENZ! Denk mal gut darüber nach!

In diesem Sinne…

MANN GEGEN MANN – Runde II –

Zur Fortsetzung unseres 1. Teils steigen wir heute gleich mal mit so Fragen ein wie: Was ist es denn? …Was macht einen Mann so sexy, dass man es fast schon fühlen kann was von ihm ausgeht? Was ist es, was diese „Helden der Nacht“ haben, was anderen oder vielleicht sogar Dir selbst, Zeit Deines Lebens vielleicht verborgen blieb?

Lass ruhig mal Deinen Verstand wandern über Bilder von Männern in Deinen aktuellen Lebensumständen! Typen die, nach Deiner Ansicht, besser mit den Ladys können wie Du! Sei es aus dem Freundes – oder Bekanntenkreis, Arbeitskollegen oder auch dieser eine Typ, den Du nur aus dem Club kennst und von dem Du weißt, dass er jeden Freitag-Abend eine Frau mit nach Hause nimmt. Du hältst ihn vielleicht sogar für einen „Pfosten“ oder so etwas in der Art, auch wenn Du ihn eigentlich gar nicht kennst. Aber das ist letztlich auch nicht das Thema! Denn, dass Thema und somit die bittere Wahrheit ist doch letztlich die, dass der Erfolg IHM Recht gibt und nicht DIR!

Doch bevor Du jetzt den nächsten fatalen Fehler begehst und anfängst, Dich mit ihm zu vergleichen, überleg einmal lieber, was Typen wie er, in Gegenwart von Frauen, vor allem NICHT tun! Was machen sie NICHT, um einer Frau den Atem zu rauben, ihre Haut zum Kribbeln zu bringen!? Na?!… Klingelt‘s da gerade bei Dir? … Nein?

Es ist ihre Gegenwart! – Ihre PRÄSENZ!

Sieh ihn Dir an, diesen stillen und doch agilen Typen, der eigentlich nichts weltbewegendes tut und nur dasteht und nach kurzer Zeit, wie von Geisterhand, nähern sich ihm im Club die Frauen, weil sie sich jetzt gerade „zufällig“ in seinem Blickfeld Platz positionieren, da sie woanders anscheinend keinen Platz mehr gefunden haben… Ja, sicher!

Beobachte genau ihre Blicke wie sie seine Erscheinung, seine Augen, seine Physis, seine Schultern, ja seine ganze Präsenz nahezu ungeniert auf sich wirken lassen. Aber vor allem denke darüber nach, dass es zu diesem Zeitpunkt nicht die geringste Rolle spielt, welche materiellen Vermögenswerte, Qualitäten, innere Werte, Charakterzüge etc. dieser Mann hat! Wenn Dir dann auch noch auffällt, wie diese kleinen „Betajumps“, sich hinter seinem Rücken über ihn lustig machen wollen, dann weißt Du genau, dass es gerade dieser Neid ist, der ihm gegenüber und folglich seiner Person in der Frauenwelt, ein weiteres, positives Gütesiegel bescheinigt! Nichts ist für eine Frau unattraktiver als ein Mann, der es nötig hat, sich über andere Männer lustig zu machen. Selbst wenn sie in Deiner Gegenwart zustimmt, selbst wenn sie mit lacht und so tut, als sei sie „voll Deiner Meinung“, so denkt sie innerlich über Dich: „Was für eine arme Seele! Wie nötig der es hat über andere Männer abwertend reden zu müssen, nur damit er sich selber wie ein Mann fühlen und aufwerten kann!“ Schlimmer noch…. Wenn Du in Gegenwart Deiner Freundin z. B. einen solchen Typen, in welcher Form auch immer, negativ wertest, erreichst Du nur eines – Du machst ihn für sie auch noch interessanter! Ein Ergebnis dessen ist es, dass der Erfolg, wie oben schon erwähnt, ihm Recht geben wird und nicht Dir.

Nimm Dir also ein paar Dinge zu Herzen die ich Dir heute hier noch hinterlassen werde und übe Dich in Geduld und Demut! Die Samurai nannten es „ONO“! Es gibt so keine treffende Übersetzung im Deutschen. Was wiederum Antworten auf die Rückständigkeit der Männerwelt in dieser Epoche und in diesem Land gibt! „ONO“, grob übersetzt: Weihung oder „HINGABE“… trifft es am ehesten!

Gib Dich Deiner Selbst hin! Übernehme für Dich selbst die Verantwortung und werde Dir bewusst, was es gerade bei Dir ist, was Dich als Mann ausmacht…

Stärke zum Beispiel! – Damit meine nicht, wie viel Liegestütze Du schaffst, obwohl ein wenig Sport keinem Mann schaden würde. Ich spreche eher von interner Stärke. Fest gepflanzt, bodenständig, ein „I know who i am!“ – Wesen! Diese: ICH BIN – Stärke! Es gibt nichts was auf Frauen sexyer wirkt als einen Mann, der geerdet ist. Wer das Kommando über seine Impulse wie beispielsweise seine Furcht, seine Unsicherheit oder seine Wut hat, dem kann auch nichts entgleisen. Ohne einen Hauch von Arroganz, vermittelst Du somit Sicherheit! Die Sicherheit, die sich jede Frau insgeheim wünscht wenn sie in den Armen eines Mannes liegt! Die innere Ausgeglichenheit, nichts beweisen zu müssen und doch bereitwillig jede Herausforderung die das Leben stellt, furchtlos anzunehmen, ist nur eine von vielen Skills die einen echten Mann ausmachen.

Verwundbarkeit! – Ein Mann ist nicht stark, es sei denn, er ist auch verwundbar! Das bedeutet, er kann sagen, was er will, wenn er dabei keinerlei Angst verspürt. „Ja und amen!“ – Sager, die sich fürchten, bei einer falschen Aussage, eine Abfuhr von einer Frau zu bekommen, werden ihren Platz in der Frauen – oder Beziehungswelt nie finden, geschweige denn, festigen können. Denn ohne Transparenz, kann es logischer Weise doch keine echte Intimität geben, oder!?

Ich unterbreche auch hier wieder und belasse es für heute einmal mit dem Ziel, dass Dir genügend Zeit bleibt um Dir für die Tage einmal Gedanken zu machen. Im kommenden Teil gehen wir noch näher auf so Dinge wie Ono, Verantwortung etc ein und ich hoffe, dass dieser Input bei so manch einem positiv fruchten wird.

In diesem Sinne…

MANN GEGEN MANN

Mitte der Woche!..

Und wieder ist er da! Einer dieser 52 Tage in diesem Jahr wo Ihr euch Gedanken macht, wie Ihr euer Wochenende gestalten werdet. Geht’s Freitag- Samstagabend wieder in den Club? Werdet Ihr euch dann wie jedes Wochenende davor ordentlich in Schale werfen? Werden euch dann wieder, wieder diese üblichen Fragen durch den Kopf donnern? Fragen wie: Was wird der Abend bringen? Wird’s ein Volltreffer oder eher ein Reinfall? Wird das einer dieser Abende wo sich „etwas“ ergeben wird? Sexuell oder Partnerschaftlich? Wer wird mir begegnen? Wird „SIE“ auch da sein? Werde ich heute Abend vielleicht den Mumm haben sie anzusprechen? Sie, die mir in diesem Club letzte Woche schon aufgefallen ist und wo ich, warum auch immer, die Eier nicht zurechtschaukeln konnte, um sie anzusprechen?

Bevor Du später beim Stylen weiter Dein Kopfkino in die falsche Richtung bewegst mein junger Freund, solltest Du Dir jetzt gerade ein paar Minuten Deiner Zeit nehmen, meine Zeilen die ich eigens für Dich hier hinterlasse sorgfältig zu lesen und Dir vielmehr Gedanken darüber zu machen, was Du tunlichst vermeiden solltest… Und das ist in erster Linie schon einmal:

„Wunschdenken“!

Oh!… Du hast grad „keine Zeit“ und/oder der Artikel ist Dir zu „lang“? … Dann empfehle ich Dir, etwas „sinnvolleres“ zu tun, als sich ausnahmsweise einmal Deiner männlichen Bildung und Deiner eigenen Persönlichkeit und somit Deiner Integrität zu widmen!

Ach!?… Ich hab plötzlich Deine volle Aufmerksamkeit? Schön!
Dann stell Dir jetzt vielmehr einmal ein paar essenzielle Fragen und denk einmal für einen kurzen Augenblick darüber nach, was den der Grund sein könnte, wieso andere mit einer schönen Frau im Arm den Club verlassen oder auch wieso ausgerechnet „ER“, gerade EEER, dieser unscheinbare, nach nichts aussehende, absolut (Aus Deiner Sicht) uncharismatische Typ, eine „so tolle“ und schöne Freundin hat!
Eine dieser „essenziellen Fragen“ beschäftigt mich selbst auch heute noch und ich bin bis zum heutigen Tage auch nie müde geworden, gerade durch den Wandel der Zeit motiviert, immer wieder mal, zu irgendwelchen Frauen zu laufen (Auch wenn ich diese nicht einmal richtig kenne) und sie zu fragen:
„Du sag mal, Was ist das erste, was Dir bei einem Mann eigentlich auffällt?“

Sicher sind die Antworten oftmals unterschiedlich. Doch bei genauerer Betrachtung der Aussagen aus der Frauenwelt stelle ich immer wieder fest, dass man auch in dieser Materie einen roten Faden durch sämtliche Aussagen ziehen kann. Ich selbst habe mich dies auch oft gefragt und ich denke auch heute noch sehr intensiv darüber nach um nie den Hebel des Stillstandes in mir zu berühren sondern stets für diesen inneren Wandel zu sorgen, für den ein jeder Alpha und dessen Einstellung auch steht! Bemerkt sie Deine Augen? Dein Haar? Dein Lächeln? Deine Schultern? Keine dieser Antworten scheint wirklich zu passen. Hm! Also als ich jünger war, neigte ich dazu, Männer die groß, athletisch und dunkelhaarig waren als das Frauenideal schlechthin abzustempeln. Warum? Weil der Mann der in meinen Augen, dieses „Ideal“ zwar verkörperte, tatsächlich aber, in mir von einer, mir unterbewussten Vorbildfunktion, künstlich erzeugt wurde – Und dieser Mann, war mein Vater!

Ich nehme deshalb in diesem Artikel mal meinen eigenen Vater als Beispiel, weil er (Glaub mir, nicht nur für mich ) diesem, heute so weit verbreitetem „Ideal“ am nähesten gekommen ist.
Mein Vater galt gerade in jungen Jahren als absoluter Womanizer! Wenn er einen Raum betrat, herrschte eine Stille und die Blicke der Menschen wandten sich ihm stets zu. Dies ist nun keine plumpe Behauptung von mir nur weil er mein Vater war und wir ein super Verhältnis hatten – Nein! Man hörte ihm gerne zu und seine Aura sowie seine Haltung waren von einer Natürlichkeit und Souveränität geprägt, wie man sie heute so, kaum noch in dieser Form vorfindet. Er war unnachahmlich! Zu seinen Lebzeiten war er genau dieses Ideal. Sicher versuchte ich, wie so manch anderer Sohn diesem „Ideal“ nachzueifern, es ihm gleich zu tun, ja!… Ihn wohlmöglich auch zu übertreffen. Auf meiner langen Reise und im Lauf der Zeit jedoch bemerkte ich, dass ich durch dieses krampfhafte „eifern“ jedoch, eher mehr Rück – als Fortschritte machte. Mir wurde klar, dass ich auf diesem Wege, nur den verzweifelten Versuch zu unternahm, jemand zu sein, der man eigentlich gar nicht ist.

In meinen Coachings achte ich heute peinlichst genau darauf, dass meine Schützlinge nicht in meine oder voridealisierte Fußstapfen treten sondern vielmehr, ihre eigene Spur, ihre eigene Signatur hinterlassen. Deshalb bringt auch weder ein Buch und auch ein Wochenendflirtseminar rein gar nichts. Besonders dann nicht, wenn man es sich zum Ziel gesetzt hat, ein richtiges „Alphatier“ – sozusagen, aus sich zu machen. Einen ganzen Kerl eben der weiß, worauf es im Leben als MANN ankommt! Stell Dir doch hier schon mal eine dieser essenziellen Fragen die ich eben angesprochen habe… Welche Frau auf der Welt will lediglich nur eine „Version“ von irgendeinem? Befolgst Du nur den Rat eines Lehrmeisters ohne die innere Essenz zu entwickeln und zu fördern, ist dies nur eine Scheinlösung! Es wird dann nicht lange dauern, bis Du, vielleicht gerade von dieser Frau, die Du nun durch die Hilfe einiger „Tricks“ verzaubert hast, betaisiert und in einer Ecke liegen gelassen wirst. Glaub‘s mir!

Bei der Gelegenheit frage ich gleich mal Dich persönlich: „Wer willst Du sein? Eine zurecht gecoachte Version von jemandem wie mir? Oder vielmehr eine verbesserte, eine 1.1 Version Deiner selbst?“ So! Jetzt bist Du dran!… Hinterfrage Dich und Deine Umwelt weiter!

An dieser Stelle lasse ich Dich vorerst mit Deinen Gedanken allein und lade Dich herzlichst zu einer schönen Reihe ein, in denen ich in den kommenden Artikeln noch tiefer in dieses Thema eintauchen werde…

Bis demnächst!

Menschlichkeit ist …

Die Dienste einer Prostituierten kannst Du gegen Geld in Anspruch nehmen. Du kannst auch mit Geld um Dich werfen und Dir einreden, dass besonders Frauen, ein höheres Interesse an Dir entwickeln außer Deinem Geld. Und sicher, dass bestätige ich Dir auch gerne, kannst Du auch Die Zeit einer Frau auf einen Drink erwerben, wenn im Vorfeld schon klar ist, dass Du der Zahlmeister bist.

Doch Kazim Akboga hat in nur einem einzigen Satz, deutlicher als kein anderer gemacht, wie überflüssig, ja geradezu lächerlich, die Deutungshoheit für Geld in unserer bereits erkalteten Welt, eigentlich ist.

Er war einer der Wenigen, die das Prinzip „soziale Nähe“, 1 zu 1 verstanden haben. Es war schade um ihn und sein Tod ist ein Verlust. Besonders weil er auch einer der wenigen Menschen gewesen ist, welche diese „schlauen Sprüche“, welche zuhauf im Netz zu finden ist, nicht einfach sinnlos teilte, sondern danach lebte. Vielleicht nutzen einige die Osterzeit um etwas mehr Menschlichkeit und soziale Kompetenz in sich zu entdecken, als ein paar bunt bemalte Eier in irgendwelchen Gärten zu suchen!

In diesem Sinne … Fröhliche Ostern!

Ich sehe was, was Du nicht siehst!…

 

Die Freitagabend – Frage zum Wochenende: Wie vielen Chamäleons begegnest Du denn in der Woche so?

Die Frage war mein Ernst!
Wie Du sicher weißt, gibt es da so Leute die, die Fähigkeit haben, sich in die Gruppe zu mischen, ohne dabei irgendwie Zeit zu verlieren. Sie sind sympathisch, gesellig und äußerst vertrauenerweckend und sie werden schnell in eine Gruppe mit eingebunden. Schnell freundet man sich an und schneller als man schauen kann sind sie nach kurzer Zeit schon, ein fester Bestandteil der Gruppe, mit der sie zusammen sind.

Ich weiß, sicher hast Du im Leben ein paar von diesen Typen getroffen und ja, vielleicht hast Du sogar einen geheiratet – Oder Du bist selbst eins… Ein Chamäleon… Einer dieser Typen eben.

Als Chamäleon bezeichnet man in Fachkreisen eine Person, die innerlich bereit ist über Leichen zu gehen, wenn es den unbedingt auch sein muss und das nur, um von den Leuten, mit denen sie zusammen sind, gemocht zu werden. Er/Sie gilt als der Typ, der die großen Worte benutzt, wenn er mit seinen klugen und intellektuelleren Freunden zusammen ist. Er spricht auch mit seinen sportlichen Freunden, allerdings lediglich nur über spezielle Themen und das auch noch in einer Art und Weise, bei der auch seine persönliche Haltung, eine völlig andere ist als jene, wenn er mit klugen und intellektuelleren Freunden redet. Mal nimmt er, wenn er mit seinen Arbeitskollegen spricht, eine markante, teilweise auffällige kameradschaftliche Haltung ein, hingegen er bei seinen Nachbarn, als eine eher eigenbrötlerische Gestalt erscheint. Er mimt immer den perfekten Sohn oder aber auch die Tochter, besonders wenn es um seine/ihre Mutter geht. Geschäftliches wird zu Hause, wenn überhaupt, dann nur mit dem Vater gesprochen.

Gut, nun könnte man hier und da Ähnlichkeiten beim Durchschnittsbürger finden doch es gibt einen gravierenden Unterschied. Unter all dem nämlich, hat das Chamäleon nicht die geringste Ahnung, wer er eigentlich selbst nun wirklich ist. Er spielt Rollen, Er bemüht sich so sehr darum, anderen Menschen zu gefallen, dass er dabei sein eigenes Ich, völlig verkümmern lässt. Was solche Menschen antreibt, ist der Wunsch, (Pass auf, jetzt wird’s leicht komplex!) dass zu sein, was sie selbst sehen, wenn sie wollen, das andere in ihnen sehen, wie sie es selbst so wollen. Mal als den Hero, mal als den Höfling, mal als den stillen Typ von nebenan usw. Denn wenn die anderen das nicht tun, so hat ein Chamäleon die Angst, dass er/sie bald allein sein könnte.

Die Ironie von all dem – Chamäleons fühlen sich von Grund auf immer alleine!..

Da die Chamäleons selbst nicht glauben, dass sie als Mensch und Person okay und sympathisch sind. Sie denken eher im gegenteiligen Feld. Sie sind sogar eher davon überzeugt, von einem gewissen Umfeld abgelehnt zu werden, wenn sie sind, wer sie wirklich im Kern als eigene Identitäten sind. Dabei ist es egal, ob nun ein liebenswerter Charakter diesem Menschen steckt oder er für seine Mitmenschen, eher als eine schlechte Partie darstellt. Solche Typen geben richtig Vollgas!.. Nur um sich selbst und dabei andere zu überzeugen, dass sie liebenswert sind. Dabei ist allerdings auch festzustellen, dass die Motivation dahinter, eine meist positive und gut gemeinte ist.

Wenn Du Dich selbst etwas in einem Chamäleon wieder erkennst (AkA ein „pleaser“, „ein netter Kerl“, ein „good boy“ bist), dann solltest Du schleunigst damit beginnen, Dir ein Eigenleben zu verschaffen. Und das ganz dringend! Ohne Eigenleben bist und hast Du nichts! Keine Persönlichkeit, kein inneres Feuer, keine Begeisterung an sich selbst und somit auch keine Zukunft. Zumindest keine, die man sich so eigentlich ausgemalt hätte, was eigentlich hätte der Plan sein sollen. Es ist einfach Fakt, dass man sich bei solch einer Lebenseinstellung und somit auch einer Führung, immer mehr auch die Fähigkeit verliert, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Kein Wunder auch, wenn Du über alles was Du sagst und tust, nachdenken und Dich immer neu anpassen musst, damit ein Umfeld, von dem Du nicht mal weißt, wie viel Anerkennung und Achtung sie Dir auch wirklich schenken „wollen“, Dir eine positive Zustimmung für Dein Ego und die Validierung für Deine Person erteilt. Von Mensch zu Mensch kann dies das Aussehen, das Talent, der Job, die Arbeitseinstellung, die persönliche Ethik, Freundlichkeit, attraktiver Ehepartner, niedliche Kinder, schönes Haus oder schönes Auto… usw sein.

Und hier wären wir beim Dilemma! – Chamäleons in Beziehungen!

Beziehungen, vor allem enge Verbundenheit, stellen für manche dieser Personen, ein gewisses Problem dar. Es gibt keine Möglichkeit, dass sie in einer engen, engagierten Beziehung sein können, dabei allerdings (oft ewig) dem eigenen Ehepartner unentdeckt bleibt, wer und wie diese Menschen eigentlich wirklich sind. Das und genau dass, ist der Grund warum intime Beziehungen für solche Leute so schwierig sind.

Menschen des Chamäleon-Typus, balancieren Handlungen aus. Je älter solche Leute sind, umso wahrhaftige Meister sind sie darin. Selbst die engagierteste Beziehung, trägt nahezu immer, irgendwo diese Angst vor Schmerzen oder auch die Angst vor Verrat in sich. Letzteres meist, verursacht durch Schwachstellen am Ego und der Angst, vor der Isolation oder Einsamkeit. Die auf die jeweilige Einzelperson bezogene und daher individuelle Art, wie Chamäleons diesen Balanceakt navigieren, ist der Schlüssel zu dem Mechanismus, der für das Wachstum innerhalb der Beziehung verantwortlich ist.

Die Wirklichkeit sieht also so aus: Du kannst diese Nähe und diese Intimität in Deiner Beziehungen oder auch Ehe selber steuern. Vielleicht hast Du die letzten Jahre auch das Gegenteil geglaubt. Warst davon überzeugt, dass dein Ehepartner offen und verfügbar sein muss, um erst diese gewisse Intimität in der Beziehung/Ehe zu schaffen. Dies ist mitunter bekannt als die „Andere-Validierung“ und kommt sogar häufig in einigen Beziehungen, vor allem in der Ehe vor.

Diese „Anders-validierte Intimität“ sieht beispielsweise in etwa dann so aus: „Ich werde dir von mir erzählen, aber nur, wenn du mir von dir erzählst! Wenn du es nicht tust, werde ich es dann eben auch nicht. Aber eigentlich will ich es, sehr sogar! Also musst du!“

Anderes Beispiel: „Ich erzähle zuerst etwas Intimes über mich aber damit bist Du verpflichtet, mir ebenfalls auch z.B. ‚ein Geheimnis über Dich‘, zu offenbaren. Es ist nur fair! Noch fairer wäre es sogar, dass Du mir sogar Dein Wort darauf gibst, dass wenn ich mich Dir in irgendeiner Art seelisch öffne, dass Du mich im Vorfeld davon überzeugst, dass Du dies, danach sofort auch tust. Ich muss Dir schließlich doch vertrauen können, oder!?“

Und?… Hast Du bei Dir selbst gerade etwas bemerkt? Passt das in etwa Deinen Sprachraum? Wenn ja, dann bedenke bitte, dass wenn Du Beziehungen, mit zu viel Betonung auf die andere Person und deren Reaktionen, Antwort oder Validierung als „Existenzbestätigung“ annimmst, Du dann auf dem besten Weg bist, dieses Chamäleon in Dir zu erschaffen. Und in einer Beziehung als Chamäleon oder mit einem, stellt fast sicher, dass keine Person die Intimität erleben wird und die Liebe, die beide in der Beziehung suchen.

Merke bitte: Intim mit jemandem zu sein, sei es auf geistiger, emotionaler, sexueller Ebene bedeutet nicht, dass Du immer die Antwort bekommst, die Du gerade willst. Es gibt eine fundamentale Wahrheit bei der Arbeit in und an jeder Beziehung! Beziehungen, seien sie gut, schlecht und/oder etwas dazwischen, werden von Zwei Menschen aus geschaffen und gemeinsam erlebt.

Um über das „Chamäleon“ in sich hinauszuwachsen und in einer Beziehungen aufzugehen ohne sie „führen“ zu müssen, hier ein paar Regeln:

1. Konfrontiere Dich selbst einmal wie es aktuell um Deine eigene Integrität und persönliche Entwicklung steht. Sei dabei aber bitte absolut ehrlich!
2. Zähl dabei nicht auf Deinen Partner. Das hier mein Freund machst Du allein!
3. Hör auf, die Reaktionen Deines Partners stets persönlich zu nehmen.
4. Reagiere nicht auf Deine Gefühle. Handele nie aus dem Bauch heraus, besonders dann nicht, wenn Du Merkmale dieser Eigenschaften in Deinen eigenen Wesenszügen entdeckst.
5. Hör auf, ständig Deine Partner/Partnerinnen zu wechseln. Wenn Du mit Ende 27/28/29 und nach etwa 10-15 gescheiterten Beziehungen, immer noch nicht „Den Richtigen oder die Richtige“ gefunden hast, dann liegt es sicher nicht daran, dass das Schicksal es nicht gut mit Dir meint sondern eher daran, dass Du entweder zu naiv, zu unwissend, oder schlicht und ergreifend einfach nur zu blöd bist, eine längere Zeit einmal, ein fester Bestandteil einer intakten Beziehung zu sein.
6. Hör auf zu versuchen, Deinem Partner unbedingt ändern zu wollen. Lass besonders ab davon, wenn es nur darum geht, Dich mit einem gewissen Verhalten von ihr/ihm, akzeptiert oder bestätigt zu fühlen.
7. Vergiss im Krisenfall erst einmal die Arbeit an der Beziehung und beginne am besten gleich damit, an Dir selbst zu arbeiten. (Fang am besten da gleich mit Punkt 1 an!)
8. Konzentriere Dich auf Dich selbst und nicht was dein Partner gerade nicht tut, was Dir jetzt gerade Bestätigung und/oder ein gutes Gefühl geben könnte.
9. Desinteresse weckt meist Interesse! Zeig also nicht jedem zu viel Gesicht. Es sollte, muss, darf Dich gar nicht erst interessieren, was fremde Menschen über Dich denken! Solange Deine engsten Vertrauten wissen, wie Du wirklich bist, lass die Leute reden. Schenkst Du nämlich einem Hund zu viel Aufmerksamkeit, denkt er irgendwann, er wäre ein Löwe.

In diesem Sinne…

ONEITIS… Mangelbewusstsein

Steigen wir in unserer Fortsetzung zu dem Thema gleich einmal mit der Frage ein, was es denn genau ist, was einen Menschen dazu bewegt, in seiner Angebeteten oder dem bereits bestehenden Partner, diesen „One“, diese „Eine“ zu sehen. Was an sich noch nicht einmal so das große Übel wäre, wäre da nicht die Tatsache, dass manche Menschen dabei so weit gehen, wie im vorangegangenen Artikel schon beschrieben, einen anderen Menschen auf ein Podest und somit über sich selbst zu stellen. Was treibt denn manchen Mann dazu, sich bis aufs letzte Hemd von einer Frau ausnehmen zu lassen und dabei noch nicht einmal einen Kuss von dieser Frau zu bekommen?! Was ist es, was so einige Frauen dazu treibt, zu dem Typen, von dem sie regelmäßig verprügelt werden, immer wieder zurück zu kehren? Sind diese Leute denn alle unbelehrbar oder einfach nur krank?

Ich denke, es gibt mitunter auch ein verzerrtes Bild von Oneitis. Es ist notwendig, zwischen einer gesunden Beziehung, basiert auf gegenseitigem Respekt und einer Beziehung mit einer, sagen wir mal, schiefen Basis zu differenzieren. Nach meiner Einschätzung ist Oneitis eine ungesunde, psychische Abhängigkeit, die das direkte Ergebnis der kontinuierlichen Sozialisation des Seelengefährten Mythos in der Popkultur ist. Was wirklich erschreckend in unserer Gesellschaft ist, dass Oneitis, noch nicht einmal so sehr von den Betroffenen selbst sondern aus gesellschaftlicher Sicht, mit dem Sein ein gesunden normativen Aspekts, einer tiefen Lebensbindung oder einer Ehe assoziiert wird.

Ich komme zu dem Schluss, dass die Eckpfeiler der Oneitis und die Gedankenmuster die letztlich auch zu einer führen, in vielen soziologischen Wurzeln unsrer Gesellschaft vertieft ist. Nicht nur, weil es für den Einzelnen eine Erklärung des persönlichen Glaubens ist, sondern auch durch den Grad, in dem diese Ideologie verbreitet wird. Durch die große Masse der Menschen in der populären Kultur, wird gerade durch Medien, Musik, Literatur, Filme usw. diese Ideologie, regelrecht vermarktet. Mittlerweile existiert eine riesengroße Industrie von Dating-Diensten und deren Marketing Experten, welche es sich schamlos zunutze macht, genau diese Unsicherheit, welche diese Dynamik hervorbringt, in den Menschen zu schüren, ja auch aufrecht zu erhalten. „Dann war es eben nicht der Richtige oder die Richtige!“ – heißt es da. Zumindest nach jeder Trennung. Im Umkehrschluss müsste genau Dass, wenn es nach genau dieser Formal geht, ein Mensch der bereits 5 – 10 gescheiterte Beziehungen hatte, zu dämlich dazu sein, den Richtigen oder die Richtige für sich zu finden. Was ist das bitte für eine Lebensweisheit? Diese Illusion von dieser Einen / diesem Einen, wird trotz gegensätzlicher Erfahrungen einfach aufrechterhalten. Für Betreiber von Dating-Apps und diversen Seiten natürlich eine „Never ending Goldgrube“, da man so, die Masse der Personen dazu bewegt, sich gleich wieder auf diesen „ONE“, diese „Eine“ zu fokussieren. Und wieder beginnt so die verzweifelte Suche nach einer Person, die schon immer für einen „bestimmt gewesen“ ist. Die Idee, dass Männer eine natürliche Fähigkeit zum Schutz, zur Bereitstellung und Monogamie besitzen hat seinen Ursprung in einem sozialen und bio-psychologischen Standpunkt. Eine Oneitis ist kein Nebenprodukt einer Psychose. So gerne das viele Leute in Trennungsforen darstellen oder Experten mit Yogakursen zum „Loslassen“ einer Exfreundin oder einem Exfreund, einem auch gern wahr machen wollen. Ich persönlich denke zum Beispiel, dass wenn man einen Partner gefunden hat, der einem in vieles gleicht und mit dem eine solide Zukunft in einer stabilen Partnerschaft auf lange Sicht gesichert scheint, es keineswegs mit einer Oneitis abgetan werden darf, wenn man sich in einem Trennungsfall dazu entscheidet, für diesen Mann oder für diese Frau zu kämpfen. Es ist nicht gleich Oneitist wenn man um die Liebe kämpft. Natürlich, wenn ein Kampf verloren erscheint und jeglicher Versuch, den Ex wieder für sich zu erkämpfen gescheitert ist oder aber auch die fremde Frau im Club, die man bereits 6 x angesprochen hat, immer noch kein reges Interesse an einem zeigt, so ist doch der Rückzug geboten. Alles andere würde genau diese Grenze überschreiten die einen eben in diese Ebene der Oneitis verfrachtet.

Eine richtige Oneitis beherbergt zudem die Gefahr, regelrecht Amok zu laufen, während man für sich alleine ist. Es entsteht eine regelrechte potenzielle Lähmung, gekoppelt mit einer Art neurotischen Verzweiflung, die eine Person regelrecht in den Wahnsinn treiben kann. Das ist DEIN „ONE, DEINE „EINE“ und wie könntest Du jemals ohne sie oder ihn leben? Es wird auch „NIE WIEDER“ so einen Menschen in Deinem Leben geben? … Ach echt!? Schon mal solche Gedanken gehabt? Danach auch gehandelt? Fakt ist, dass wenn Du schon einmal aus genau dieser Motivation heraus einem Menschen Komfort geschenkt hast, den dieser noch nicht einmal ansatzweise verdient hatte, Du einem binären Ansatz gefolgt bist. Vergleichbar könnte man sich dann auf der Suche nach dem „Richtigen“ / „der Richtigen“, ebenso gut auf die Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen begeben und enorme emotionale Anstrengungen im Laufe eines Lebens investieren. Fragt sich dann aber, in wie weit in einem persönlich, die Reife erlangt wird, in der man in ein gesundes Verständnis von dem, was eine Beziehung wirklich mit sich bringt, zu entwickeln. Denn, so eine „idealisierte“ Beziehung – die „glücklich seitdem…“ – dass der Glaube an eine/einen ONE fördert, mitunter den Endzweck hervorbringt, dass man auf einen anderen Menschen, eine AUSSEN EXISTIERENDE QUELLE angewiesen ist, nur im mit sich selbst zufrieden und glücklich zu sein. Kein Wunder also, dass nachdem der Großteil der Menschen in diese Ideologie investiert, es auch zunehmend schwieriger für den Löwenanteil wird, aus diesem Gedankenmuster auszubrechen. Etliche Menschen verbringen sogar ihr Leben lang damit, eine Heerschar an kompatiblen Lebenspartnern, von Beginn weg abzulehnen, nur um auf diese Eine oder den Einen zu warten. Dieser Eine, der „Richtige“ für einen ist. Dieser „One“ der nur lebt, um einen glücklich zu machen. Gerade bei den Mädels, meist schon im Kindergarten durch diverse Märchen eingeimpft, wird darauf regelrecht konditioniert, auf den Prinzen in schimmernder Rüstung zu warten. Ja, einige gehen dabei so weit zu glauben, dass gerade SIE es sind, die nun nach all den Jahren des Wartens, nun endlich diese „Frucht des Lebens“ verdient haben. 😀 Ja genau Prinzessin!… Träum weiter! 😉 Das geht mitunter so weit, ein ganzes Leben lang, diese Ego-Investition, vor unangenehmen Fragen zu schützen. An dieser Stelle fällt mir ein schöner Spruch ein den ich mal gelesen habe: „Wer sich sein ganzes Leben alle Türen versucht offen zu halten, der braucht sich am Ende nicht zu wundern, wenn er sein ganzes Leben auf dem Flur verbracht hat.“

Die Definition von Macht ist nicht finanzieller Erfolg. Auch nicht Status oder Einfluss auf andere Personen, Gruppierungen oder ähnliches. Es ist das Ausmaß, in dem wir die Kontrolle über unser eigenes Leben haben oder im Fall einer Oneitis verlieren können. Dieses, für viele selbstverständliche Annehmen dieser Seelengefährten Mythologie erfordert, dass man billigend und manchmal auch jederzeit aufs Neue, eine Ohnmacht in diesem Bereich seines Lebens im Vorfeld einprogrammiert und diese dann im E-Fall auch eröffnet. Besser wäre es hingegen, medial und auch politisch, ein gesundes Verständnis für die Liebe, die Harmonie und die Beziehung jedes einzelnen zu fördern in dem man schon einmal damit beginnt, Sprüche wie z.B.: „Irgendwann kommt schon noch der Richtige!“ oder „Dann war es eben nicht die Richtige!“ abzuschaffen. Sie aus dem Vokabular der Gesellschaft zu verbannen. Den Menschen muss begreiflich werden, dass andernfalls nur ein „Mangelbewusstsein“ in einem erzeugt und gereift wird. Ein Mangelbewusstsein welches täglich neu Treibstoff durch solche Aussagen erhält und einem mit zunehmenden Lebensalter die Sicht auf die Fakten verblendet. Denn andersherum betrachtet… Hättest Du als Mann, denn so etwas wie eine Oneitsis, wenn das Telefonbuch Deines Handys, mit mind. 10 attraktiven Damen besetzt ist mit denen Du Dich regelmäßig triffst, die Dir ein gutes Gefühl geben, mit denen Du guten Sex hast und von denen sich eine Handvoll als gute Partnerinnen eignet? – Ganz ehrlich? Ich glaube eher weniger! Ergo: Mangelbewusstsein! Es gibt einige Gute und es gibt einige Schlechte, aber gibt nicht diesen „ONE“.

In diesem Sinne…

Na!?.. Liebeskummer?…

Frau sitzt demotiert zu boden sehend, verlassen herum

Na!?.. Liebeskummer?…

Im Kopf Deine Kollegin? Die eine, die letztes Jahr schon in eurer Abteilung angefangen hat. Die eine, von der Du, aus welchem Grund auch immer, genau weißt, dass es niemals etwas mit euch werden wird. Wie bitte!?… Du kannst Dich nicht von dem Gedanken lösen und leidest auch noch darunter?

Trennungsschmerzen?.. Immer noch Probleme beim Einschlafen weil der Exfreund, immer noch für dieses Kopfkino sorgt, welches in Dein Hirn Nacht für Nacht, immer wieder aufs Neue malträtiert?! Das heftigste daran ist aber die Tatsache, dass bei Dir die Trennung schon über ein halbes Jahr her ist und es Dir eigentlich eher etwas besser, anstelle sogar etwas schlechter gehen sollte. Immer noch wird da täglich an ihn gedacht und sogar täglich am Haus und an seiner Arbeitsstelle hin- und hergependelt, nur um zu sehen was er macht!?

Vor längerem schon eine Abweisung bekommen und immer noch lässt dieses Gefühl Dich nicht los, etwas „Einzigartiges“ , so „Vollkommenes“ nicht bekommen zu haben? Die „Frau des Lebens“ die man da erblickt und zu der man dann Kontakt aufgenommen hat!? … Du kommst mit der Abweisung über einen längeren Zeitraum auch gar nicht klar, weil Du sogar die gute Frau bis zu ihr nach Haus verfolgt hast? Nachgesehen hast, wie sie heißt? Auf Facebook gestalkt und rausgefunden hast, als was und wo sie arbeitet? Gut vorbereitet allen Mut zusammen genommen, hattest Du es ja zudem auch noch und Du bist doch „der Richtige“ für sie! … Du hast versucht, sie zu daten? Die Sache schien so perfekt und dennoch hat sie Dich abblitzen lassen aber Du kannst einfach nicht von ihr lassen weil sie, SIE eben diese EINE und sonst Keine ist!?

Tja mein Freund und/oder meine Freundin, wenn Du so weit bist, dann willkommen in Deiner eigenen Oneitis!

ONEitis, also „One-It-Is“, ist ein klassischer Begriff aus der Verführungsszene, welches den, schon fast krankhaften Um – oder Zustand beschreibt, wonach eine betreffende Person, eine Andere, sei es das aktuelle Date, ein bereits bestehender Partner oder die Exfreundin, zunächst gedanklich und dann auch schlussendlich, mental auf ein Podest zu stellen. Betreffende Personen neigen in diesem Zustand dazu, diesen „ONE“, diesen „EINEN“ / diese EINE, dessen Handlungen, Art, Charakterzüge etc. völlig zu überidealisieren. Die eigene Wahrnehmung wird unter anderem, auch aufgrund gewisser Mechanismen im Kopf, wie z. B. die Rationalisierung, zum Teil so weit verschoben, dass man gewisse Vorzüge völlig übertrieben ins Positive fasst und gewisse negative Eigenschaften dieser Person, positiv hinrationalisiert oder völlig ausblendet. Es entsteht eine Art innerlich Lähmung, wenn man so will. Betreffende Personen hören auf, den Fokus auf den eigenen Alltag zu richten, sie verlieren nach und nach und immer mehr und mehr den inneren Antrieb, stellenweise sogar bis zu dem Punkt, wo sie sogar damit aufhören, sie selbst zu sein.

Da ist kein „der Eine“ oder „die Eine“! Höchstens vielleicht dieser „Seelenfreund Mythos“ der einem im Lauf der Zeit, über die Medienmaschinerie und dem Mainstream, in regelmäßigen Abständen ins Gehirn gepumpt wird. Es gibt einige Gute und einige Schlechte Leute die als Partner zu einem, mehr oder weniger passen, ja! Aber es ist niemand da, der jetzt DER EINE oder DIE EINE wäre. Jeder Mensch hat seine Stärken und Schwächen und wer Dir etwas anderes sagt, verkauft lediglich diese Hollywood – Romantik, dass es NUR DIESEN EINE/ NUR DIESE EINE, „BESONDERE“ da draußen auf der großen, weiten Welt geben würde. Denn, wenn dem tatsächlich so wäre, und angenommen einmal es ist tatsächlich auch so gängiges Naturgesetzt… Dann frag doch einfach mal eine geschiedene oder verwitwete Person in Deinem Umfeld, die entweder wieder geheiratet oder nach dem Tod des „Seelenfreundes“/ „der Seelenfreundin“ zu einem anderen Menschen weitergezogen ist. Ich bin mir sicher, Du wirst zu 100% als Antwort erhalten: „Hm! Naja!…. Er/Sie ist eben einfach anders, nicht besser, nicht schlechter, eben anders!“

Fakt ist, dass manche Leute aufgrund dieses Soul-mate-Mythos eine Phantasie kreieren, die wir zwar alle, zumindest in gewisser Weise auch irgendwo teilen. Leute, die sich einer Idealisierung hingeben ja, einige von ihnen sogar eine Bildhafte Festlegung in ihrem Kopf erschaffen, dass es einen „perfekten“ Partner für jeden von uns gibt und sobald die Planeten sich ausrichten und natürlich das Schicksal auch seine Würze mit in die Suppe gibt, es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis diese „Magie“ ihre Wirkung erreicht und einem „dieser Eine / diese Eine“, auf einem Pferd entgegenreitet. Natürlich wird man dann in genau dem Moment auch wissen, dass man füreinander „bestimmt“ ist und während solche Gedenken, die für jede erfreuliche, romantische Komödie eine perfekte Handlung abgeben würden, ist es kaum eine realistische Wahrscheinlichkeit, dass dies so auch im wahren Leben auch tatsächlich eintrifft. Sein ganzes Leben danach dann auch auszurichten ja sogar zu planen, ist der Innbegriff dessen, was dann an Enttäuschung, Trauer und Wut bei solchen Leuten, wir nennen sie „Oneitis“, dann auftreten. Zugegeben, auch ich selbst konnte mich bis zum heutigen Tage nie so richtig von diesem Hollywood – Gedanken lösen und auch mir wird es täglich, besonders durch meine Tätigkeit in diesem Bereich, regelmäßig ins Gehirn gehämmert, dass es da draußen irgendwo ja „diese Eine“ geben muss.

Doch da ist er dann wieder… Mein Verstand! Ich komme gar nicht erst in diese Situation weil ich mich gar nicht dazu hinreißen lasse, mir mit irgendwelchen „Argumenten“ à la „Vom Winde verweht“ oder „Titanic“, sämtliche empirischen Belege einfach wegzuwischen und mich einer emotionalen Beweisführung hinzugeben. Warum? – Ja weil ich doch selbst genau weiß, dass mir die Ergebnisse meiner emotionalen Beweisführung noch selbst zum Verhängnis werden… Früher oder später! Und wenn dann dieser Aufschlag da ist und einen die Realität wieder einholt, dann fällt die Enttäuschung und die Trauer dementsprechend schmerzhaft für einen aus.

Was ich noch faszinierender finde ist, wie dann am Ende des Traumes, dann, wenn man vor Schmerzen gelähmt am Boden liegt, sich im Innern alles anfühlt als hätte man Glas gefressen und ist grad dabei, die blutigen Scherben wieder auszukotzen, diese super tollen Freunde um die Ecke kommen mit dem Spruch: „Ach mein Gott! Mach Dir nichts draus! Dann war es eben nicht die Richtige!“ Natürlich meint es der Freund gut mit einem, sicher hatte er gute Absichten und wollte Trost spenden mit diesen schönen Worten. Ich kann mich selber noch an eine Zeit zurück erinnern in der ich bei weitem, mental nicht so weit war und mir solche Dinge auch sehr am Herzen lagen. Auch weiß ich, wie ein guter Freund mich ebenso trösten wollte und ich bin auch dankbar gewesen, dass da jemand bei mir war, der mir Rückhalt gab. Fakt ist aber auch, dass ich mich heute, mit dem Wissen jetzt, selbst dabei schwer im Zaun halten müsste, damit meine Faust eben nicht in sein Gesicht wandert. Denn wie zuvor, wird in diesem oder ähnlichen Sätzen, dieser Motor der Oneitis erneut zum Laufen gebracht. Es wird gar nicht danach gefragt, in wie weit dieser Gedankengang, gerade in dieser angeblich so informativen und gebildeten Welt in der fertige Studien, sei es im Bereich der Biologie, Soziologie, Psychologie usw. wissenschaftlich Belege dafür haben, dass eben nicht so ist – Das es eben nicht „diesen Einen/diese Eine“ gibt! Anders herum müsste es ja demnach logischerweise diesen „JEMAND FÜR ALLE“ geben. Diesen „Everybodys Darling“ und das gibt es eben auch nicht, da es im Leben immer einen gibt, der einem ganz einfach unsympathisch ist, selbst wenn alle Freunde und Bekannte sagen, was für ein toller Kerl das doch ist – Mann mag ihn einfach nicht! Man weiß selbst nicht genau warum aber man mag ihn nicht. Und genau so etwas hat irgendwo jeder. Sei es in seinem näherem Umfeld oder eine Persönlichkeit aus den Zeitungen oder dem Fernsehen etc.

Um hier am Ende auch wieder zu einem Fazit zu kommen, möchte ich auch hier, nicht nur wie bereits oben erklärt, die Definition und Ursachen einer Oneitis erläutern, sondern auch meinen Gedenken dazu eröffnen, wonach ich auch auf diese eine bestimmte, weitere, schwer wiegende Ursache hinweisen möchte, wieso es auch nicht so einfach ist, von diesem Glauben abzulassen. Vielmehr sogar, fehlgeleitet durch bereits oben aufgezeigte Fakten, eher daran festzuhalten, ihn stellenweise sogar als erwiesene Tatsache zu betrachten. Ich denke, dass es eine sehr starke Angst ist, die da in einem inne wohnt. Es ist die Angst, sich von dieser Vorstellung, dass es die „EINE / den EINEN da draußen doch gibt, zu lösen und somit freier im Denken zu werden darauf basiert, dass das eigene Ego, im Lauf einer gewissen Zeit, eine oder mehrere „Investitionen in diesen Glauben getätigt hat. Ähnlich, als würde man zu einem tief religiösen Menschen gehen und diesem sagen, dass es einen Gott nicht geben kann weil dafür einfach die wissenschaftlichen Belege fehlen. Es ist einfach zu schrecklich, auch nur in Erwägen zu ziehen, dass es diesen Weihnachtsmann, oder diesen Osterhasen doch nicht gibt. Diese westliche romantisiert Mythologie basiert schließlich doch voll und ganz auf eben dieser Prämisse, wonach es nur diesen einen perfekten Partner für jede einzelne Person gibt und es eben diese eine richtige und wichtige Sache im Leben ist, für sich diesen einen Menschen zu finden. Wie wir nun aber wissen, macht dies absolut gar keinen Sinn! Dennoch gibt es nicht gerade wenige Männer & Frauen da draußen, die ihr ganzes Leben mit der Suche verbringen, diesen ‚Seelenverwandten‘ für sich zu finden. Bei etlichen unter ihnen sitzt dieser Glaube sogar so tief, dass sie sogar ungewöhnlich klare Vorstellungen von diesem Menschen haben und jeden anderen Menschen, der auch nur leicht von dieses Idealbild abweicht, kategorisch zurückweisen weil sie, ja gerade SIE es sind, die diese „Frucht des Lebens“ auch endlich verdient haben. Tja!… Und so stark und so allgegenwärtig dieser Mythos in unserer kollektiven Gesellschaft als reell betrachtet wird, so schwieriger ist auch, bei eben nicht sachlicher, logischer und völlig nüchterner Betrachtungsweise, seine eigene Position in der jeweiligen Lebenssituation wahr zu nehmen und somit neue und tatsachliche Perspektiven für sich zu erkennen und sich danach auszurichten.

Im kommenden Artikel, welcher als direkte Fortsetzung für diesen hier gedacht ist, gehe ich dann noch auf ein paar weitere Umstände, besonders über das „WARUM?“ und das „WAS DAGEGEN HILFT?“ ein und zeige eben da auch so Perspektiven auf, welche es einem auch ermöglichen sollen, nicht nur wie heute in diesem Kapitel, den Begriff, die Definition und die Ursachen zu kennen und zu verstehen, sondern auch einen Weg für sich selbst zu finden, aus diesem Hamsterrad des Wahnsinns, zu entkommen. Denn nichts ist schlimmer als die Fesseln, die man sich nicht sich nur selbst anlegt, sondern auch die damit verbundenen Qualen, die damit verbunden sind!

In diesem Sinne…

Klasse? Format? Niveau? … Oder einfach nur arrogant?!

hübscher Mann sitzt mit ausgebreiteten Armen gechillt mit Sonnenbrille in seinem Cabrio

„Woa Metin! Deine Artikel und Videos sind immer so lang!“ – Richtig! Ich ziele auch gerne auf ein Klientel ab, deren Aufmerksamkeitsspanne länger geht als nur 3 – 5 Minuten! 😉

Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz! … So zumindest ein schöner Satz der mir immer wieder, sei es im Real Life oder im Netz begegnet und das heutige Thema betrifft.

Nun!… Wenn ich auch hier wieder mit ehrlicher und offener Art sprechen, bzw schreiben darf, so zeugt diese Aussage, meines Erachtens nach, vielmehr von einer niedriger Intelligenz. Nicht mehr und auch nicht weniger!

Um ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln warum Arroganz Dir im Leben eher schadet als hilft gehe ich hier mit einem kleinen Fallbeispiel heran! Einem Fallbeispiel, welches seinen Ursprung in einer tatsächlichen Begebenheit, aus einer weit entfernten Vergangenheit von mir selbst hat. Einer Vergangenheit, in der ich in meinem indirekten Umfeld einen Bekannten hatte, dessen Namen und Beruf ich aus Gründen zum Schutz der Persönlichkeit abgeändert habe. Post mortem widme ich ihm diese Zeilen. Auch wenn er sie streng genommen gar nicht verdient hat…

Thomas arbeitete als Schichtleiter in einer großen Fabrik welche damals Teile für die Automobilindustrie herstellte. Zu Beginn seiner Tätigkeit verhielt er sich völlig normal und niemand hätte ihn je als arrogant bezeichnen können. Aber nach ein paar Monaten, zur Überraschung vieler seiner Mitarbeiter, strahlte nicht nur seine bloße Anwesenheit eine gewisse Arroganz aus, er verhielt sich auch völlig danach. Seine Arroganz richtete sich in erster Linie auf seine Untergebenen die er früher sehr freundlich behandelte. Weder hielt er es noch für nötig, sich eine gewisse Zeit für ein Gehör gegenüber seinen Mitarbeitern zu nehmen, noch hielt er sich an eine gewisse ritterliche Höflichkeit, geschweige denn, dass er noch freundlich jemanden im Betrieb gegrüßt hätte wie es zuvor immer der Fall gewesen ist. Es dauerte auch nicht einmal mehr allzu lange, bis er diese Verhaltensweise auch außerhalb seiner Arbeit an den Tag legte.

Was war passiert?

Vielmehr – Was ist Arroganz? Das wäre hier die zunächst einmal die richtige Frage!

Ein arroganter Mensch ist eine Person, die so handelt, als wäre er überlegen, würdiger und wichtiger als die anderen. Deshalb setzt er andere auf einen niederen Stellenwert als er selbst und sieht darin, weder menschlich noch sozial, ein Problem darin. Gleichzeitig jedoch, will er bewundert und respektiert werden. Er will „geschätzt“ werden und geachtet für all die großen Dinge, die er getan hat und all die besonderen Qualitäten, die er natürlich hat. Ein arroganter Chef zum Beispiel denkt im Vorfeld schon, dass seine Ideen, Meinungen und Überzeugungen „grundsätzlich“ schon einmal besser sind als die der anderen. Ja sogar besser sein „müssen“. Weil, wenn der, aus seiner Sicht heraus „Unterlegene“, einen Vorschlag unterbreitet der sogar sehr gut ist, dann kann dieser Vorschlag schon im Ansatz nicht besser sein als seine eigene Idee weil diese eben von „unten“ kommt. In vielen Fällen wird eine Person arrogant, wenn er eine gewisse Art von Leistungen an den Tag legt, die seine Kollegen beispielsweise nicht machen. Etwas Außergewöhnliches zu tun, dass niemand sonst tun konnte, gibt einem einen gewissen Selbstwert und somit natürlich einen ungeheuren Aufschwung. Ja und wenn so mancher da draußen natürlich feststellt, egal ob nun im Job oder anderweitig im Leben, dass andere eben nicht so viel erreicht haben wie er oder sie, neigen so manche Personen eben dazu, auf sie zu herab zu blicken.

Es ist, weil unser Unterbewusstsein nahezu immer, unser eigenes Leben mit dem anderer Menschen (Im oberen Beispiel mit Thomas und seinen Kollegen) vergleicht. Das tut es, um eben den eigenen Fortschritt in den Dingen zu messen, die einem eben wichtig sind. Und genau hier steckt auch schon der Teufel im Detail! Denn, nur weil eine Person etwas Großes erreicht hat bedeutet das nicht, dass dieser ein „Super-Mensch“ ist. Jeder Mensch hat gewisse Defizite und Schwachstellen und die meisten Menschen wissen das auch. Ich sage einmal, „nicht arrogante Personen“ wissen, dass andere Menschen eben nicht weniger wert sind als sie selbst. Besonders dann nicht, weil diese Menschen leider nie erreicht haben, was eben diese erreichten.

Ich könnte jetzt noch weiter gehen und das Beispiel auch noch weiter ausholen aber der Punkt ist – ES GIBT IM LEBEN ABSOLUT KEINEN GRUND, ARROGANT ZU SEIN UND DEM GLEICH DIE ANSICHT VERTRETEN UND AUSLEBEN, DASS ANDERE MENSCHEN WENIGER WERT IST ALS MAN SELBST! Egal – was man bemerkenswertes im Leben erreicht haben mag.

Natürlich gibt es auch eine gewisse Arroganz als Abwehrmechanismus. Ein weiterer, häufiger Grund den manche Leute da draußen haben, um für sich selbst auf andere herab zu blicken. Bei dem Versuch ihr Ego und ihren Selbstwert in irgendeiner Weise zu schützen, legen diese eben ein arrogantes Verhalten an den Tag. In solchen Fällen allerdings, geht es vielmehr darum, die eigene Unsicherheit, die eigene Unterlegenheit und einem gewissen Mangel an Vertrauen in sich selbst zu verbergen. Wenn ein Mensch äußerst unsicher ist und vielleicht auch noch Angst vor Ablehnung durch anderen Menschen hat, dann kann dies durchaus dazu führen, dass diese sich dann arrogant gegenüber anderen Menschen verhalten.

Die Arroganz in diesem Fall hilft diesen Personen, andere Menschen abzulehnen, bevor diese überhaupt eine Gelegenheit bekommen, einen Selbst abzulehnen. Eine Präemption, wenn man so will! Da diese Leute irgendwann in ihrem Leben selbst entschieden haben, dass sie eigentlich minderwertig sind, sind sie natürlich besorgt, dass andere es herausfinden werden und als Ergebnis sie nicht akzeptieren. Sie sind sich dabei so sicher, dass sie andere ablehnen, ihnen also diese Ablehnung zuerst zeigen, bevor eine Wahrscheinlichkeit eintritt, selbst abgelehnt zu werden und sie somit vielleicht zu verletzen. Auf diese Weise können Sie Ihr Ego schützen! Denn selbst wenn gewisse Personen diese dann später ablehnen, können sie sagen, dass sie nie wirklich um ihre Aufmerksamkeit gebuhlt oder sich um ihre Ansichten über sich gekümmert hätten. Natürlich auch das Argument, nie wirklich viel von diesen Leuten gedacht oder gehalten zu haben, weil Sie sie eben bereits zuvor schon abgelehnt hatten! Die Wahrheit ist jedoch, dass Sie sich sehr wohl viel aus dem machen, was andere über sie denken und dass sie sich sehr wohl über ihre Aufmerksamkeit freuen und sich um ihre Zustimmung kümmern sie lediglich nur Angst hatten, eben von ihrer Ablehnung. Dies ist der Grund, warum viele Menschen dazu neigen, sich arrogant mit Fremden oder mit Menschen die sie kaum kennen, zu verhalten. Freunde und Familienmitglieder akzeptieren Sie – Logisch! Klar, diese Personen kennt man ja und hat sie auch ständig in seinem Umfeld. Aber wer weiß, wie ein Fremder reagieren könnte? „Wir lehnen sie ab!“ – Heißt das Motto. – „Bevor diese eben die Möglichkeit haben, uns abzulehnen!“

Es ist bei viel zu vielen Menschen, gerade in der heutigen Zeit, so „modern“ geworden, sich eine gewisse arrogante Art als Schutzmechanismus zuzulegen. Anderen mit einem Stirnrunzeln, einem verächtlichen Blick oder mit einem seltsamen Ausdruck herabzuwürdigen – Und das nur, um zu zeigen, dass es ihnen angeblich egal ist.

Das Gegenteil ist der Fall! Gerade arrogante Menschen wollen Aufmerksamkeit!

Trotz allem, was dem Auge begegnet und was man an diesen „arroganten Personen“ beobachtet, sorgen sich solche Leute sehr wohl um die Zustimmung, die Annahme und die Anerkennung durch andere. Wenn das nämlich nicht der Fall wäre, wieso lassen solche Menschen dann bitte ihre eigene Arroganz dann zu? Ja, doch! Manchmal kann Arroganz nur das Ergebnis eines Versuches sein, um Aufmerksamkeit zu erlangen, weil man in seiner Kinderstube leider keine andere Art und Weise erlernt hat, die Aufmerksamkeit und/oder die Anerkennung anderer für sich zu gewinnen. Dies gilt besonders für die Menschen, die durch das Leben und den darin individuellen Umständen fälschlicher Weise gelernt haben, dass arrogantes Auftreten und Verhalten sie weiter bringt. Sie machten Erfahrungen damit, dass ihnen diese Arroganz eine gewisse Aufmerksamkeit in der Vergangenheit zugeführt hat. Was mitunter ein Grund für diese Leute ist, darin motiviert zu sein, dieses Verhalten fortzusetzen. Sobald sie aber eines Tages feststellen und dieser Tag kommt übrigens für jeden, dass diese Arroganz eben mehr schlecht als Recht ist, werden sie diese Verhaltensweise überdenken und im besten Falle sogar gänzlich über Bord werfen. Der eine früher, die andere später!

Natürlich gibt es auch Menschen, die sich die Arroganz im Leben auch herausnehmen, um über andere zu urteilen und diese dann einfach als arrogante Person abstempeln. Nun, es sind gerade solche Leutchen, mit einem IQ von knapp über Raumtemperatur die häufig dazu neigen, Menschen, die geistig besser bestückt sind, als arrogant zu betiteln. Auch hier geht es um Komplexe die diese Menschen mit sich selbst haben. Um ihre Schwächen nicht eingestehen zu müssen, bleibt ihnen so zu sagen schon gar nichts anderes übrig, als einen (aus ihrer Sicht) besser gestellten als arrogant abzustempeln um sich eben irgendwie, für sich selbst rechtfertigen zu können. Dies sind die traurigsten Gestalten die da draußen in der freien Wildbahn rumlaufen da hier eine Weiterentwicklung des Geistes wie auch der Persönlichkeit, im Vorfeld schon, von einem Selbst verhindert wird.

Tja!… Was wurde aus Thomas?

Tom, der Typ, den ich zu Beginn dieses Beitrags erwähnt habe, war sehr bemüht. Er tat seine Arbeit überdurchschnittlich fleißig und erwartete, besonders seinen eigenen Vorgesetzten, ihn dafür natürlich besonders zu schätzen. Diese aber wiederum, schenkten ihm nicht den Funken irgendeiner Form von Anerkennung und ignorierten ihn sogar stellenweise völlig. Kurz und knapp, es gab Momente, da behandelten sie ihn sogar eher wie Mist. Das verletzte Tom sicher auch sehr und so war er damals auch gezwungen, einen Weg zu finden, seinen verlorenen Selbstwert wiederzuerlangen.

So entschloss er sich, arrogant zu werden – nicht gegenüber seinen Vorgesetzten, sondern gegenüber seinen Untergebenen. Er wusste, dass Arroganz eine unhöfliche, feige und unverschämte Art ist, dass Gebaren seiner eigener Person nach außen zu übertragen und ihm war auch völlig klar, dass dies mit Sicherheit berufliche Nachteile für ihn gehabt hätte. So konzentrierte er sich auf die unschuldigen Untergebenen, die, die sich nicht wehren konnten. Diese bemühten sich natürlich wiederum um seine Zustimmung. Indem er sie schlecht behandelte, gewann Thomas sein Selbstwertgefühl wieder und fühlte sich wieder gut. Ein stolzer Preis dafür, dass ein paar Jahre später, keine 15 Leute auf seiner Beerdigung erschienen sind. Das es sogar Leute im Ort gab, die meinten: „Dieses arrogante A*******h“ würde auch ohne sie verscharrt werden! Die Wucht der Reflexion seiner eignen Arroganz ließen ihn am Ende als einen Mann sterben, der von kaum einem anderen Menschen so Dinge wie wahre Aufmerksamkeit, wirkliche Beachtung, Anerkennung und Wertschätzung erfahren hatte. Eine traurigere Bilanz am Lebensende kann man wohl nicht ziehen und so bleibt jedem selbst überlassen, ob Niveau wirklich von unten aussieht wie Arroganz. Ich bin sicher unser Tom (die Tatsache berücksichtigt, dass es ein Leben nach dem Tod gibt) sieht diese Aussage heute sicher ganz anders. Auch wenn er sie nun ebenfalls nur noch von unten aus betrachten kann. 😉

In diesem Sinne!…

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Metin Sen

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